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Gefahrgut-Einsatz in der Lauenburger Albinus-Gemeinschaftsschule: Im Chemieunterricht war etwas schief gegangen. Foto: tja
Gefahrgut-Einsatz in der Lauenburger Albinus-Gemeinschaftsschule: Im Chemieunterricht war etwas schief gegangen. Foto: tja

Chemieunfall in Lauenburger Schule

Lauenburg. Zwischenfall im Chemieunterricht an der Lauenburger Albinus-Gemeinschaftsschule: Einer Lehrerin war am Donnerstagvormittag bei der Demonstration eines Experiments mit Natrium ein Behälter kaputt gegangen. Sie wollte die Chemikalie mit Wasser reagieren lassen. Die Flüssigkeit breitete sich aus. „Es gab keine Verletzten, alle betroffenen Schüler wurden gleich betreut“, sagte Schulleiterin Britta Ahnfeldt.

Betroffener Flügel der Schule wurde geräumt

Die Feuerwehr rückte mit Gefahrgut-Spezialisten an, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Der betroffene Flügel der Schule wurde geräumt. „Wir haben es mit einem Stoff zu tun, der nicht eingeatmet werden sollte und bei dem es gilt, Hautkontakt zu vermeiden. Deshalb führt um Schutzanzügen und Atemschutz hier kein Weg vorbei“, berichtete Marko Fischer, Fachwart für Gefahrgut des Kreisfeuerwehrverbandes.

Die Lauenburger Gruppenführer Heiko Raubenheimer und Ralf Eckhoff koordinierten den Einsatz der 20 Feuerwehrleute. Eckhoff: „Wir haben die ausgelaufene Flüssigkeit mit Chemikalienbinder gebunden und die Substanz dann zur fachgerechten Entsorgung aufgenommen.“ Auch die „pneumatische Wanne“, die bei dem Versuch zerstört wurde, sicherten die Einsatzkräfte. tja