Aktuell
Home | Lokales | Staus sind für drei Monate programmiert
Autofahrer müssen ab Montag auf der B 404 mit enormen Behinderungen rechnen. Läuft alles nach Plan, soll die Sperrung Ende September wieder aufgehoben werden. Foto: taj

Staus sind für drei Monate programmiert

Geesthacht. Pendler aufgepasst: Wer aus der Elbmarsch oder aus Richtung Lüneburg über die Elbbrücke bei Geesthacht nach Hamburg fährt, muss sich von Montag an a uf massive Verkehrsbehinderungen einstellen. In Geesthacht wird die Bundesstraße 404 zwischen Autobahn und Stadtzentrum für vermutlich drei Monate voll gesperrt. Der Umleitungsverkehr muss über die B 404 von der Schleuse zur A 25 rollen, was dort zu zusätzlichen Belastungen führen wird. Die Vollsperrung in Besenhorst wird nötig, weil die Stadt dort in Höhe Bauernvogtsweg eine Lichtsignalanlage installieren lässt. Sie soll primär den Weg über die Bundesstraße zur Bushaltestelle sicherer machen, aber auch das Einbiegen aus der Seitenstraße erleichtern. Die dreimonatige Bauzeit nutzt die Stadt außerdem, um die Bundesstraße zwischen Fahrendorfer Weg und Landhof Buhk mit einer neuen Asphaltdecke auszustatten. Zusätzlich soll für das vorgesehene Neubaugebiet westlich der Schäferstrift aus Richtung Innenstadt eine Linksabbiegerspur eingerichtet werden. Läuft alles nach Plan, soll die Sperrung Ende September wieder aufgehoben werden.

Zehntausende Autos jeden Tag

Die Umleitungsschilder deuten es bereits seit einigen Tagen an: Der Countdown zur Vollsperrung der Bundesstraße 404 in Besenhorst läuft. Von Montag 5 Uhr an, so der Plan, wird die Straße nicht mehr wie sonst üblich für die täglich mehr als 20 000 Autos und Lastwagen befahrbar sein. „Die verkehrsarmen Nachtstunden sollen genutzt werden, um die neue Verkehrsführung am Ende der Autobahn einzurichten“, erklärt Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze. Im morgendlichen Berufsverkehr steht dann garantiert das erste Verkehrschaos bevor.

Die Kreuzung von A 25 und B 404 ist ein Knackpunkt bei allen Überlegungen zum Verkehrsfluss während der mit drei Monaten kalkulierten Sperrzeit. So soll die Ampelanlage komplett abgeschaltet werden. Aus Richtung Elbe kommend wird man wie üblich auf einer Spur rechts abbiegen können, gelangt dann aber nur nach Escheburg. Auf der linken der beiden Linksabbiegespuren wird man auf die A25 fahren können. Aus Hamburg kommend ist die Fahrtrichtung nach Geesthacht gesperrt, es geht nur einspurig rechts ab Richtung Elbe. Aus Escheburg kommend kann die rechte Geradeausspur genutzt werden, um Richtung Hamburg auf die A 25 zu fahren, Richtung Niedersachsen kann nicht mehr abgebogen werden. Wer aus Geesthacht nach Lüneburg möchte, dem bleibt die Umleitung – von der Geesthachter Straße links in die Düneberger Straße, durch Spandauer Straße oder Wärderstraße zur Schleuse, dort auf die B 404 Richtung Elbbrücke. Besser wäre es vermutlich, die B 5 und die B 209 zu nutzen und die Elbe bei Lauenburg zu queren.

von Timo Jann