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Ein Mähdrescher hat bei Erntearbeiten in Wenzendorf im Kreis Harburg Feuer gefangen. Die Flammen griffen auf das Stoppelfeld und das ausgeworfene Stroh über. Foto: Wille/Feuerwehr

Schlechte Ernte und Futternot

Lüneburg. Hitze und Trockenheit halten die Landwirte in der Region weiter in Atem. Fast zwei Wochen früher als üblich sind sie vor wenigen Tagen in die Gerstene rnte gestartet – mit ernüchterndem Ergebnis: „Je nach Beregnungsmöglichkeiten liegen die Ertragseinbußen bei bis zu 50 Prozent“, sagt Götz Gerke, Geschäftsführer von Rudolf Peters Landhandel. Und das ist nicht das einzige Problem. Bei der extremen Trockenheit kam es in den letzten Tagen auch mehrfach zu Flächenbränden (mehr dazu siehe Interview mit dem Kreisbrandmeister, rechts), außerdem droht auf vielen viehhaltenden Betrieben akute Futternot.

Seit Mai hat es in der Region nicht mehr ausreichend geregnet, laufen die Bewässerungsanlagen auf den Äckern rund um die Uhr. „Wo beregnet werden konnte, sind die Kosten zwar deutlich höher, dafür liegen die Einbußen nur bei etwa 20 Prozent“, schätzt Gerke, „wo keine Beregnung möglich war, sieht es mit der Ernte sehr viel schlechter aus.“ Und zwar nicht nur beim Blick auf die Menge, sondern auch bei der Qualität. „Da sind die Körner einfach zu klein und erzielen entsprechend schlechtere Preise.“ Für die betroffenen Landwirte also doppelt hart.

„Da kann man nur hoffen.“

Noch dramatischer sieht es auf den Wiesen in der Region aus. Dort wächst nach der ersten Mahd vielerorts so gut wie gar nichts mehr nach, verbrennt das Gras in der Sonne. Jürgen Rüter aus Wetzen hatte bereits beim ersten Schnitt Einbußen von 30 Prozent, „an einen zweiten Schnitt ist derzeit überhaupt nicht zu denken“, sagt er. Für den Ackerbauer und Pensionstallbetreiber, der 85 Pferde ernähen muss, ein Problem. „Ich hab jetzt erst rund die Hälfte des Futters, das ich brauche“, sagt er. Wo der Rest herkommen soll, wenn es nicht bald regnet und doch noch Gras wächst? „Ich weiß es nicht.“ Rüter seufzt. „Da kann man nur hoffen.“

Erkannt hat das Problem auch das niedersächsische Landwirtschaftsministerium und vor wenigen Tagen die ökologischen Vorrangflächen für Futterzwecke frei gegeben. Diese Flächen müssen normalerweise im Umweltinteresse genutzt werden, zum Beispiel als Brache oder als Pufferstreifen zu Gewässern. Nun dürfen Landwirte diese Flächen ab dem 16. Juli mähen oder beweiden lassen. Einzige Voraussetzung: Sie verkaufen die Ernte nicht, gestattet ist lediglich die „kostenlose Abgabe an von der Trockenheit betroffene Betriebe“.

Mähdrescher bleiben im Schlamm stecken

Für die Landwirte in der Region ist bereits das zweite Extremjahr in Folge. Schon im vergangenen Jahr hatten viele Betriebe mit zum Teil ehrheblichen Einbußen bei Getreide- und Grasernte zu kämpfen – damals machten ihnen allerdings nicht Hitze und Trockenheit, sondern anhaltender Regen zu schaffen. Nach wochenlangem Niederschlag waren die Äcker so nass, dass die Mähdrescher im Schlamm stecken blieben, ein Teil der Ernte sogar auf dem Feld stehen blieb. Nun kämpfen sie mit dem anderen Extrem, aber der gleichen Konsequenz: Sowohl Ernte als auch Einkünfte liegen deutlich unter dem Durchschnitt.

Auf den Feldern geht es nach der Wintergerste nun weiter mit der Ernte von Raps, Weizen und den anderen Getreideerntearten. Auch dort werden allerdings weit unterdurchschnittliche Erträge vorausgesagt. „Ob und wie weit Kartoffeln und Zuckerrüben, aber auch der Mais ertraglichen Tribut an die Trockenheit zollen müssen, ist derzeit noch nicht abzusehen“, erklärt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Pressemitteilung. Bisher hätten die Bestände die trocken-heiße Phase ganz gut überstanden. Doch auch das kann sich ändern, denn Regen ist zumindest aktuell nicht in Sicht.

Von Anna Sprockhoff

Wildtierhilfe muss öfter helfen

Störche, Sing- und Rabenvögel finden derzeit zu wenig Nahrung. Auch Igel leiden unter dem heißen und trockenen Wetter

Foto: t&w

Lüneburg. Während die Trockenheit für manchen Landwirt existenzbedrohende Züge annimmt, verkraftet die restliche Pflanzenwelt Wärme und Feuchtigkeitsmangel derzeit noch recht gut. „Die Trockenperiode dauert bislang nicht so lange an, dass zum Beispiel zusätzliche Maßnahmen zur Bewässerung von Bäumen an den Straßen erforderlich sind“, sagt Frank Fugel, Leiter des Betriebshofes der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AgL). „Im Fokus stehen derzeit neue Beet- und Baumanpflanzungen.“ Fünf bis zehn Mitarbeiter sind mit Fahrzeugen unterwegs, die Wasserfass-Anhänger mit einem Volumen von bis zu 5000 Liter haben. Bewässert wird möglichst in den Morgenstunden, da bei starker Sonnenstrahlung die Gefahr besteht, dass die Pflanzen verbrennen.

Dramatischer ist die Situation für die Vogelwelt. „Aufgrund von Trockenheit und Hitze gibt es viel zu wenig Nahrung für Jungtiere von Störchen, Sing- und Rabenvögeln“, sagt Diana Erdmann von der Wildtierhilfe Lüneburger Heide. Die Schwächsten würden nicht mehr versorgt oder aus dem Nest geworfen. Bis zu 30 Prozent mehr „runtergehungerte“ Jungtiere hat die Wildtierhilfe deshalb in den vergangenen Wochen aufgenommen und diese in Zusammenarbeit mit Partnerstationen versorgt. Hilfreich könne sein, wenn Tierfreunde auch in diesen heißen Tagen Vogelfutter sowie -tränken bereitstellen.

Auch Igel haben es schwer, in diesen Tagen Nahrung wie zum Beispiel Regenwürmer zu finden. Um den stacheligen Tieren durch diese Zeit zu helfen, „könnte man spezielles Igeltrockenfutter rausstellen“, sagt Diana Erdmann. Man müsse sich aber auch im Klaren sein, dass dies andere Tiere anlocken könne. Ganz wichtig sei, den Tieren Wasser in einem flachen Schüsselchen zur Verfügung zu stellen. as

Der längste Sommer seit 450 Jahren?

Interview

Kreisbrandmeister Torsten Hensel spricht über Risiken und Herausforderungen

Foto: be

Lüneburg. Oft genügt derzeit ein Funkenflug – und die trockenen Böden geraten in Brand. Vielerorts im Land musste in den vergangenen Tagen die Feuerwehr ausrücken, um Stoppelfelder und andere ausgetrocknete Flächen zu löschen. Wie ernst die Situation derzeit im Landkreis Lüneburg ist, darüber spricht Kreisbrandmeister Torsten Hensel im Interview.

Landesweit sind in den letzten Tagen immer wieder Brände auf Getreidefeldern ausgebrochen. Wie ist die Situation bei uns, wie oft mussten Sie ausrücken?

Torsten Hensel: Auch bei uns im Landkreis hatten wir am vergangenen Wochenende die ersten größeren Getreidefeldbrände.Sonnabendnachmittag brannte zwischen Oerzen und Wetzen rund ein Hektar eines Getreidefeldes, am Sonntag waren es zwischen Horndorf und Rohstorf rund sieben Hektar. Diese konnten mit mehreren Feuerwehren aber gut gelöscht werden. Wir rechnen im Zuge der anlaufenden Getreideernte mit einem Anstieg der Flächenbrände, sind als Feuerwehren aber vorbereitet.

Was können Sie über die Ursachen der Brände sagen?

Die Ursachen sind sehr häufig die jetzt eingesetzten landwirtschaftlichen Geräte wie Mähdrescher und Ballenpressen. Es kann sein, dass Lager heiß laufen, sich Staub und Ablagerungen in den Mähdreschern oder Ballenpressen entzünden. Ebenso können sich Getreidehalme um die Lager wickeln und durch die Drehbewegungen bis zur Zündtemperatur erwärmt werden und entflammen. Durch den pausenlosen Ernteeinsatz können auch Teile in den Maschinen abreißen, Funken schlagen und das trockene Getreide entfachen.

Ist das Löschen brennender Felder eine besondere Herausforderung für die Feuerwehren?

Wald- und Flächenbrände sind anders als die klassischen Gebäudebrände, die räumlich meist mehr oder weniger begrenzt sind. Sie breiten sich – besonders bei Wind – teilweise rasant aus, wodurch die Brandsäume schnell aus dem Löschbereich herauslaufen und ohne weiteres nicht mehr zügig zu bekämpfen sind. Hier muss einsatztaktisch anders gearbeitet werden, indem man zum Beispiel den Löschangriff im Fahren aus den Fahrzeugen vornimmt. Dies ist allerdings bei den großen und schweren Einsatzfahrzeugen, die nicht immer geländetauglich sind, nicht immer möglich ist. Es ist möglich, diese Brände bei nicht so hoher Brandintensität mit der Feuerpatsche oder der Schaufel zu ersticken. Das ist allerdings bei den momentanen Temperaturen eine sehr anstrengende und schweißtreibende Sache und erfordert viel Personal. Seit zwei Jahren haben wir die Ausbildung auf Vegetationsbrände, wie wir die Wald- und Flächenbrände nennen, verstärkt und zum Beispiel Löschtechniken mit tragbaren Löschrucksäcken geschult.

Stichwort Personal. Wie sind Sie da aufgestellt für derartige Situationen?

Das ist eine besondere Herausforderung für die Feuerwehren, vor allem tagsüber. Viele Einsatzkräfte sind nicht an ihrem Wohnort verfügbar und stehen gar nicht für den Einsatz zur Verfügung. Hier müssen insbesondere tagsüber mehrere Feuerwehren alarmiert werden, um die erforderliche Tagesalarmstärke an den Einsatzstellen sicherstellen zu können. Das ist aber in den Ausrückeordnungen der Feuerwehren hinterlegt und wird im Einsatzfall durch die Einsatzleitstelle des Landkreises entsprechend alarmiert. Hier übernehmen die beiden Flugzeuge des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, die auf den Flugplätzen in Lüneburg und Hildesheim stationiert sind, eine immer wichtigere Aufgabe, indem sie die Einsatzkräfte aus der Luft – mit der entsprechenden Übersicht aus der Höhe – schnell und einsatztaktisch richtig an die Brandherde lotsen, bevor sich die Feuer zu sehr ausbreiten können und viele Einsatzkräfte erforderlich sind. Auf diesen technischen Vorteil können wir hier in Lüneburg zurückgreifen, was auch die Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrleute besonders bei unübersichtlichen Waldbränden erheblich erhöht.

Wie sollten sich Landwirte und andere Bürger bei der Trockenheit am Besten verhalten?

Die Landwirte sollten vor dem Ernteeinsatz ihre Mähdrescher und Ballenpressen auf Staub und Ablagerungen kontrollieren und diese entfernen, dieses auch beim Ernteeinsatz mehrfach wiederholen. Im Brandfalle sollte sofort die Feuerwehr gerufen werden, bevor das Feuer zu groß wird. Grundsätzlich sollte jeder darauf achten, dass im Sommer das Rauchen und offenes Feuer im Wald verboten sind und Fahrzeuge mit dem heißen Katalysator nicht auf trockenen und entzündlichen Untergründen abgestellt werden dürfen.

Wie hoch ist derzeit die Waldbrandgefahr?

Die Waldbrandgefahrenstufe steht momentan bei den meisten Stationen in Nordostniedersachsen auf der zweithöchsten Stufe. Lediglich in Bergen ist die höchste Stufe 5 mit sehr hoher Waldbrandgefahr festgestellt. Die beiden Feuerwehrflugzeuge sind momentan nicht im Einsatz. Von Ende Mai bis Mitte Juni waren sie an zehn Tagen auf ihren festgelegten Routen aus Lüneburg und Hildesheim unterwegs und haben die Feuerwehren bei vielen Wald- und Flächenbränden in den Kreisen Celle, Gifhorn, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Rotenburg/Wümme aus der Luft unterstützen können. off

12 Kommentare

  1. Für die betroffenen Landwirte also doppelt hart.
    ich lache später. 75% des eu- haushaltes besteht aus subventionen für die landwirtschaft. da kommt es auf ein paar prozente mehr oder weniger nicht an. hier ist deutschland doch nur regional betroffen. andere länder haben da ganz andere probleme. die bayern werden doch bestimmt mit futter aushelfen, oder? schmunzel.

    • 75% des EU-Haushalts wird für Agra-Subventionne ausgegeben ?! Das ist dummer Populismus.

  2. was mich enttäuscht? so was wie sie natürlich. lobbyisten habe ich zum fressen gern. schmunzel. welche kommentare sind von mir menschenverachtend? da dieses von ihnen behauptete natürlich dummes zeug ist, muss ich es entschieden zurückweisen. schmunzel. ich liebe es, wenn sich genau diese menschen die schuhe anziehen, die für sie gedacht waren. wut kann ich mir nicht mal gesundheitlich leisten. eine frage hätte ich aber noch: wo trifft mein kommentar nicht zu? bitte geben sie sich aber bei ihrer antwort mühe, ich bin hartnäckig. schmunzel.

  3. Herr Bruns,
    Es ist schön, dass Sie sich so gut mit den Ausgaben des Eu-Haushalts auskennen.
    Wenn sie doch so schlau sind, wissen Sie auch, dass die Subventionen für Landwirte unteranderem mit den Lebensmittelnpreisen gekoppelt sind.
    Wären Sie bereit für einen Stein Butter 10€ anstatt 1,50€ zu bezahlen? Nur so ein kleines Beispiel am Rande, schmunzel……
    Es ist eine Frechheit von Ihnen, deartiges zu behaupten.
    Entscheiden also Sie, wollen sie jede Woche mehr für Lebensmittel ausgeben oder sich immer noch über die Subventionen für Landwirte lustig machen!

    • Hans
      in der tat, bei uns sind lebensmittel zu billig zu bekommen. sieht man an den millionen tonnen von lebensmitteln, die bei uns jährlich im abfalleimer landen, finden sie nicht? bauern verkaufen ihre lebensmittel auch schon mal selbst und können so wenigstens zum teil preise erzielen, die der arbeit gerecht werden. ich kaufe gern direkt beim erzeuger. sollten sie auch tun, dann hat der zwischenhandel auch nicht solche macht, über preise zu bestimmen. vieles hätte dann der verbraucher selbst in der hand. wer sich hier lustig macht, sind doch wohl eher sie. sie merken es nur nicht. .in der ruhe liegt die kraft.schmunzel

    • Hans nur für sie.
      Quelle Wochenblatt

      Der EU-Haushalt für 2018 beläuft sich auf 160,1 Mrd. Euro an Mitteln für Verpflichtungen und auf 144,7 Mrd. Euro an Mitteln für Zahlungen.

      Die Organe der EU erzielten am vergangenen Samstag eine Einigung über den Haushaltsplan 2018. Für den Agrarbereich (Budgetkapitel „Nachhaltiges Wachstum – natürliche Ressourcen“) sind insgesamt 59,3 Mrd. Euro (+1,2% gegenüber dem Haushaltsplan 2017) an Mitteln für Verpflichtungen vorgesehen, davon entfallen 43,2 Mrd. Euro (+1,5%) auf marktbezogene Ausgaben und Direktzahlungen an Landwirte.

      „Der Haushalt wird für mehr Arbeitsplätze, mehr Wachstum und mehr Investitionen sorgen. Er soll junge Menschen dabei unterstützen, Arbeitsplätze oder Praktika zu finden. Er wird dazu beitragen, Europa sicherer zu machen. Jeder Euro muss effizient eingesetzt werden und einen Mehrwert für Europa schaffen“, erklärte der zuständige Kommissar Günther H. Oettinger. Der EU-Haushalt für 2018 beläuft sich auf 160,1 Mrd. Euro an Mitteln für Verpflichtungen (Gelder, die in einem bestimmten Jahr vertraglich zugesagt werden können) und auf 144,7 Mrd. Euro an Mitteln für Zahlungen (Beträge, die tatsächlich ausgezahlt werden). Für das Agrarbudget sind Mittel von 59,3 Mrd. Euro vorgesehen.

  4. @Ron
    Guten Tag Ron, hätten Sie eine gültige eMail-Adresse verwendet, hätten Sie jetzt eine Antwort auf Ihre Frage bekommen.
    Tja, als Info für alle Users: Es ist Voraussetzung hier im Forum, eine gültige eMail-Adresse zu verwenden.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag
    Elena Gulli
    (LZonline)

  5. Da es in der gemeinsamen EU Politik eigentlich nur einen Bereich gibt, die Landwirtschaft, gibt es das Geld aus der EU (GAP).
    Alle anderen Wirtschaftsbereiche sind bis heute nicht in die gemeinsame EU Politik eingegliedert worden.

    Ich nehme an, Herrn Bruns ist das wie bei vielen Themen, unbekannt aber immer wieder kommentiert er mit seinem Halbwissen.

  6. Und wenn Herrn Bruns bei so eine angespannten und gefährlichen Wetterlage, die auch Gefahr für alle Bürger bringen kann, nichts anderes im Kopf hat als Geld, dann ist dieser Mensch zu bedauern.
    Vielleicht erinnert sich der Herr an 1975, hoffen wir mal, dass uns sowas nicht wieder widerfährt.

    • Mark Gork
      ich lach mich schlapp, unterstellungen machen mir immer wieder spaß. ich könnte es ja mit dem gleichen niveau hier probieren, meine kinderstube verbietet es mir aber. man muss ja nicht gleich ins bodenlose sinken, nur weil ein betroffener aufschreit. die wetterlage ist im sommer immer brandgefährlich. bei den einen brennt es und der andere bekommt einen sonnenstich. von geld wird hier doch nur von einer bestimmten klientel fabuliert. wenn ich darauf antworte, muss ich auch schon mal über geld, was der eine hat, der andere aber nicht berichten. die wahrheit kann so grausam sein. sie bleibt dann aber trotzdem wahr. herr gork, die rüstungsindustrie wartet schon auf ihr geld.

    • Jan. + Febr. 1975
      Teilweise mildester Januar und Februar des Jahrhunderts. Aber dann am 19./20.
      März verbreitet starke Schneefälle in West- und Süddeutschland.
      Verursacht durch einen Kaltlufttropfen in der Höhe, der von NO nach SW über
      Deutschland hinwegzieht. Vermutlich einer der massivsten und vor allem
      langandauerndsten Frühjahrs-Winter der letzten Jahrzehnte.
      In der Zeit vom 16. 3. – 11. 4. liegt die mittlere Tagesmitteltemperatur bei +1,2°C für das Nordsaarland. Damit ist es hier um rund 5 – 6 Grad kälter als normalerweise.
      Also ein wirklich kurioser Temperaturverlauf, mit einem Frühjahr, das kälter war
      als der vorangegangene Januar!

      Juni 1975 Trockenster Juni seit 1891 in Schleswig-Holstein, einer der nassesten
      Junimonate dagegen in Baden-Württemberg.

      August 1975 11-15 aufeinanderfolgende Sommertage im norddeutschen Tiefland, wärmster August seit 1851. Längere Waldbrände, besonders in der Lüneburger Heide.
      Mark Gork
      wenn sie das wetter meinen, meine frage: hilft da jammern?

  7. Auch ein Bauer kann HartzIV beantragen. Wie jeder Arbeitnehmer oder Selbständige der zu wenig Einkommen oder Arbeitslose die zu wenig AlgI haben und Arbeitslos sind. Oder?