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Geld für Sprachförderung in Kitas

Lüneburg. Für zusätzliche Fachkräfte zur Sprachförderung in den Kitas und für deren Qualifizierung fließen 720 000 Euro nach Lüneburg. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hat am Dienstag die Verteilung der Mittel in Höhe von 32,5 Millionen Euro auf die 54 Jugendamtsbezirke in Niedersachsen zum am 1. August beginnenden Kita-Jahr bekanntgegeben.

Der Minister ist überzeugt: „Insbesondere im letzten Jahr vor der Einschulung werden sich positive Effekte einstellen.“ Mit der alltagsintegrierten Sprachförderung sei keine „neue Aufgabe“ übertragen worden. „Vielmehr bauen wir aus, was seit Jahren erfolgreich praktiziert wird.“

Zusätzliches Fachpersonal

Die Träger der Einrichtungen können zusätzliches Fachpersonal unbefristet einstellen oder bei bereits vorhandenen Fachkräften die Verfügungs- und Leitungszeiten erhöhen. Ab dem Kindergartenjahr 2021/2022 müssen mindestens 85 Prozent dieser Finanzhilfe für Sprachbildung und Sprachförderung in die Aufstockung von Personalressourcen in Kitas fließen, bis zu 15 Prozent können auch weiterhin für Fachberatung und Qualifizierung verwendet werden. Die Ausschüttung berechnet sich zur Hälfte auf der Grundlage der Anzahl der Kita-Gruppen. Die zweite Hälfte wird nach der Anzahl der Kinder in Tageseinrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Trägers berechnet, in deren Familien vorrangig nicht Deutsch gesprochen wird.

Die Lüneburger SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers sagt: „Die Übertragung der Sprachförderung auf die Kitas wird somit auch finanziell abgesichert. Ich bin überzeugt, dass diese wichtige Aufgabe bei den hervorragend ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern in Lüneburg am besten aufgehoben ist.“ lz