Mittwoch , 26. September 2018
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Die Fähre Tanja hat den Betrieb wieder aufgenommen - vorübergehend. (Foto: A/t&w)

Elbfähre „Tanja“ bleibt am Ufer

Neu Darchau. Befürchtet hatten es die Betreiber der Elbfähre „Tanja“ bereits, nun ist die Sorge wahr geworden: Wegen Niedrigwasser stellen sie ab Montag (9. Juli) den Verkehr ein. „Die Fähre liegt bereits so tief, dass die Antriebe den Sand am Grund der Elbe aufwirbeln“, erklärt Betriebsleiter Ernst-Wilhelm Meihöfer. „Und das kann zu ernsthaften Schäden an der Maschine führen.“

Die Fähre „Amt Neuhaus“ in Bleckede fährt weiterhin

Seit Wochen sinkt der Pegelstand der Elbe, erst wenn er wieder auf etwa einen Meter in Neu Darchau gestiegen ist, „können wir den Betrieb wieder gefahrlos aufnehmen“, sagt Meihöfer. Die Fähre „Amt Neuhaus“ in Bleckede indes hält aktuell noch durch und fährt weiterhin. Wie lange, bleibt abzuwarten. off

2 Kommentare

  1. Vermutlich ist es jetzt sinnlos „Regenmacher“ aus anderen Kontinenten zu engagieren. Die Aussicht auf Erfolg ist mehr als gering. Sinnvoll wäre auf jeden Fall aus meiner Sicht die lange von vielen geforderte Brücke über die Elbe. Die Brückenlücke zwischen Lauenburg und Dömitz ist schlicht viel zu groß. Aber hier gibt es eben unterschiedliche Meinungen und der Landkreis LG investiert lieber in andere teils fragwürdige Projekte, bzw. hat er sich an solchen bereits beteiligt. Eine Brücke würde aus meiner Sicht bestimmt auch für die gesamte Entwicklung im Amt Neuhaus und darüber hinaus mehr als förderlich sein. Das sollte auch die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern endlich erkennen und sich entsprechend beteiligen. Parteipolitisch sollte es doch zudem passen. SPD diesseits und jenseite der Elbe.
    Auf der Internetseite des NDR (ich setzte bewusst keinen Link mit Gruß an die LZ online-Redaktion) wurde Heute sehr anschaulich dargestellt welche Umwege, welchen Zeitverlust und welche zusätzlichen Kosten der Ausfall der Fähre für Gewerbe, Landwirtschaft und auch Pendler bedeutet. Extrem wird es wenn die Fähre in Bleckede den Betrieb auch noch einstellen muss. Eine wesentliche Änderung des Wetters ist nicht in Sicht. Ob die Politik aber vielleicht in der Lage ist ihre Einstellung zu der Situation zu ändern ist ebenso ungewiss. Vielleicht wird der Druck aus der Bevölkerung bei anhaltender Trockenheit groß genug werden damit man sich auch in den sogenannten Volksvertretungen entlich mal bewegt und etwas auf den Weg bringt. Das Wetter im nächsten Jahr bleibt derweil ebenfalls weiterhin ungewiss.

    • Oscar
      Eine Brücke würde aus meiner Sicht bestimmt auch für die gesamte Entwicklung im Amt Neuhaus und darüber hinaus mehr als förderlich sein.
      meine sicht ist eine andere. es geht hier nicht nur um die brücke. man muss ja erst mal dahin kommen. der aufwand und die folgekosten sind nicht mit peanuts ala ackermann zu begleichen. der schwerlastverkehr wird die strecke schnell belasten die schäden werden dann bestimmt auch von den verursachern bezahlt, oder? die verantwortlichen hätten schon längst dem brückenbau zugestimmt, wenn er sich halbwegs rechnen würde. schließlich müssen sie es ja nicht selbst bezahlen. warum machen sie es dann aber wohl nicht?