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Ute von Rautenkranz appelliert an Autofahrer, vorsichtiger an den Überweg an der Erbstorfer Landstraße heranzufahren: Mehrfach sei sie in gefährliche Situationen geraten, obwohl die Ampel für Fußgänger Grün gezeigt habe. Foto: ca

Warum bei Rot viele nicht stoppen

Lüneburg. Ute von Rautenkranz braucht einen Moment, um den Überweg in Höhe Klaus-Groth- und Erbstorfer Landstraße zu überqueren. Die 71-Jährige ist auf einen Rollator angewiesen. Sie passt an dieser Ampel immer besonders auf: „Manche Autofahrer kommen hier mit einem ziemlichen Tempo an. Ich habe schon mehrmals erlebt, dass sie nicht darauf achten, dass die Rot haben.“

Glücklicherweise sei ihr bisher nichts passiert: „Und meinen Nachbarn auch nicht. Die haben aber das selbe Problem hier.“ Sie glaube nicht, dass die Autofahrer mit Absicht bei Rot fahren: „Die merken das nicht, vielleicht hilft ein Schild.“ Laut Polizei ist die Ecke kein Unfallschwerpunkt. Allerdings wird der Überweg gern genutzt. Aus dem Moorfeld passieren Fußgänger hier die Erbstorfer Landstraße, um weiter zum Einkaufen zum Loewe-Center zu gehen.

Appell an Grundstücksbesitzer

Im Rathaus bedankt sich Suzanne Moenck für den Hinweis. Die Pressesprecherin sagt: „Die Kollegen der städtischen Servicegesellschaft AGL haben sich das angesehen und teilen die Einschätzung, dass nicht alle Ampeln und Verkehrszeichen entlang der Erbstorfer Landstraße stadteinwärts, ab Einfahrt Brandheider Weg, einwandfrei zu sehen sind. Zum Teil wachsen Bäume und Büsche verschiedener Anlieger dort zu weit in den Straßenraum hinein. Wir werden die Anlieger informieren. Und nutzen die Anfrage gern auch für einen Appell an Grundstücksbesitzer, im Blick zu behalten, ob die Bäume und Büsche vor ihrer Haustür zu weit vor Verkehrsschildern, Ampeln oder auch auf Geh- und Radwege ragen. Wenn die Verkehrssicherheit gefährdet ist, muss man auch dann zurückschneiden, wenn alles blüht und grünt.“ ca