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Sebastian Dust (v.l.), Steffen Gärtner und Eckhard Pols zeigen sich mit der LED-Umrüstung in Südergellersen zufrieden. Foto: t&w

179 LED-Laternen installiert

Südergellersen. Schätzungsweise 83.000 Euro investiert die Gemeinde Südergellersen in die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED in den Orten Südergellersen u nd Heiligenthal. Insgesamt 179 Laternen wurden dafür in den vergangenen Wochen vom Stromnetzbetreiber Avacon ausgetauscht beziehungsweise teilweise neu aufgestellt. Für die Lampen selbst rechnet Bürgermeister Steffen Gärtner mit einem Kostenanteil von mehr als 72.000 Euro. 25 Prozent davon übernimmt der Bund im Rahmen seiner „Nationalen Klimaschutzinitiative“, unterstrich Lüneburgs Bundestagsabgeordneter Eckhard Pols.

Lampen haben zehn Jahre Garantie

Mit der Umrüstung ist das Ende der teilweise rund 40 Jahre alten Dampfleuchten in der Gemeinde besiegelt. Die alten Lampen hätten inklusive Wirkungsverlust jeweils einen Verbrauch von rund 80 Watt gehabt. Die neuen LED-Laternen kämen auf eine Leistung von 23 Watt, sagt Sebastian Dust, Projektplaner von der Avacon. Die Gemeinde erhofft sich dadurch nicht nur eine Ersparnis in ihrer CO2-Bilanz, sondern auch bei den Stromkosten von 5000 bis 6000 Euro pro Jahr. Gärtner sagt: „Und da die LED-Lampen 80.000 Stunden Lebensdauer und zehn Jahre Garantie haben, erhoffen wir uns auch bei den Wartungskosten geringere Ausgaben von 2000 bis 3000 Euro.“

Gleichzeitig wird die Straßenbeleuchtung künftig nicht mehr um 24 Uhr abgeschaltet, sondern bleibt, auf 40 Prozent Leistung heruntergedimmt, bis zum Morgengrauen an. Damit Anwohner sich in ihren Häusern nicht vom Licht der Straßenlaternen gestört fühlen müssen, können die LED-Ringe abschnittsweise ausgeschaltet werden. dth