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Schilder an mehreren Radwegen weisen Fahrradfahrer auf ihr Fehlverhalten hin. (Foto: t&w)
Schilder an mehreren Radwegen weisen Fahrradfahrer auf ihr Fehlverhalten hin. (Foto: t&w)

Polizei stoppt 14 „Geisterradler“

Lüneburg. Vielen erscheint es als Lappalie, wenn sie mal eben kurz mit dem Fahrrad auf dem Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs sind, doch für die Polizei ist genau das eine immer wiederkehrende Unfallursache. Deshalb hat sie gemeinsam mit der Verkehrswacht Lüneburg den Falschstramplern mit der „Aktion Geisterradler“ den Kampf angesagt.

Erst kürzlich wurden Schilder an mehreren Radwegen aufgestellt, die Radler auf ihr Fehlverhalten hinweisen (LZ berichtete), Am Mittwoch haben die Ordnungshüter zudem verstärkt im Bereich stark frequentierter Radwege im Stadtgebiet die „Linksfahrer“ kontrolliert. Dabei ahndeten sie insgesamt 14 Verstöße, als Beifang zudem drei Handyverstöße. Weitere Kon­trollen sollen folgen.

Radfahrer als Unfallverursacher

Laut Polizei wird in Lüneburg rund die Hälfte aller Unfälle mit Radfahrern von den Radfahrern selber verursacht. Diese Unfälle passieren laut Auswertung im gesamten Stadtgebiet. Brennpunkte seien kaum auszumachen. Verkehrswacht und Polizei empfehlen vor diesem Hintergrund auch allen Autofahrern, bei Abbiegesituationen konsequent den Schulterblick. „Rechnen Sie immer mit Radfahrern, denn Kinder bis einschließlich neun Jahren und deren radfahrende erwachsene Begleiter dürfen den Gehweg nutzen“, verdeutlicht Polizeisprecher Kai Richter. lz