Dienstag , 25. September 2018
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Feuerwehrleute aus Bienenbüttel und den umliegenden Orten löschen ein brennendes Stoppelfeld. (Foto: Feuerwehr)
Feuerwehrleute aus Bienenbüttel und den umliegenden Orten löschen ein brennendes Stoppelfeld. (Foto: Feuerwehr)

Stoppelfeld in Flammen

Bienenbüttel. Eine achtlos weggeworfene Zigarette war vermutlich der Grund für ein Feuer bei Bienenbüttel. Aufmerksame Anwohner hatten am Samstagabend über den Notruf 112 einen Waldbrand gemeldet. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Hohenbostel, Jelmstorf, Wichmannsburg, Bargdorf und Bienenbüttel rückten mit zwei Löschfahrzeugen aus. „Zum Glück“, sagte Stefan Kommert, Pressesprecher der Feuerwehr Bienenbüttel, brannten jedoch keine Bäume, sondern „nur“ ein etwa 1800 Quadratmeter großes Stoppelfeld am Rand eines Feldweges.

Waldbrandgefahrenstufe 4

Der Brand konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehrleute schnell unter Kontrolle gebracht werden. Um ein neues Entfachen zu verhindern, wurde die Brandfläche zusätzlich von einem Landwirt mit einem Grubber durchpflügt. Nach rund eineinhalb Stunden konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wieder abziehen.

Kommert zufolge gilt im Landkreis Uelzen derzeit der Waldbrandgefahrenindex 4, das ist die zweithöchste Warnstufe.

Zu einem Flächenbrand bei Thomasburg mussten auch die Feuerwehren Neetze, Radenbeck, Süttorf und Thomasburg ausrücken. Am Sonntagnachmittag hatte sich Stroh auf einem Feld entzündet. Die herbeigerufenen Feuerwehren konnten das Feuer binnen kurzer Zeit löschen. Die Brandursache ist unklar. lz