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Nicht nur Menschen leiden unter der Wärme: Die kühle Dusche aus dem Schlauch ist bei den Sauen im Stall von Werner Oldenburg in Artlenburg sichtlich willkommen. (Foto: t&w)
Nicht nur Menschen leiden unter der Wärme: Die kühle Dusche aus dem Schlauch ist bei den Sauen im Stall von Werner Oldenburg in Artlenburg sichtlich willkommen. (Foto: t&w)

Helden der Hitze – Teil 1

Lüneburg. Mensch und Tier stöhnen unter der Hitze, heute dürfte der heißeste Tag des Jahres werden. Wer kann, zieht sich zurück in den Schatten, in klimatisierte Räume oder nutzte den Tag für einen Besuch im Freibad oder am Badesee. Doch nicht alle konnten der Hitze entfliehen. Unsere Kolleginnen Anna Sprockhoff und Maribel Graf haben die Helden der Hitze am Döner-Grill, auf der Straßenbaustelle oder dem Dachgerüst besucht und gefragt: Wie hält man das eigentlich aus? Die Antworten veröffentlichen wir hier über den Tag verteilt. Den Auftakt macht:

Der fröhliche Aufgießer

Arne Evers, Saunameister im Salü. (Foto: mar)
Arne Evers, Saunameister im Salü. (Foto: mar)

Freiwillig schwitzt man beim Sport – und in der Sauna. Dort zu arbeiten, ist anstrengend. „In der Sauna hat es bis zu 95 Grad, durch die Luftfeuchtigkeit kommen einem die aber noch heißer vor“, sagt Arne Evers. Der Saunameister im Salü schätzt seinen heißen Arbeitsplatz: „Hier bin ich vor der Sonne geschützt und kann mich kalt abduschen.“ Wenn man aus der Sauna ins Freie komme, sei der Temperaturunterschied leider nicht so groß wie im Winter, der positive Effekt bleibe dennoch. „Ich mag es warm und bin die Hitze ja gewohnt“, sagt der 26-Jährige, „außerdem ist Schwitzen gesund.“ mar