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Das Forstamt Uelzen lässt demnächst wieder Hunderte Hektar private Waldflächen im Landkreis Lüneburg kalken. (Foto: dth)
Das Forstamt Uelzen lässt demnächst wieder Hunderte Hektar private Waldflächen im Landkreis Lüneburg kalken. (Foto: dth)

Hubschraubereinsatz über den Wipfeln

Lüneburg. Ab der kommenden Woche sind in der Region schwer beladene Hubschrauber im Auftrag des Forstamtes Uelzen unterwegs. Sie verteilen in Absprache mit dem Landkreis Lüneburg auf verschiedenen Waldflächen Magnesiumkalk, um dadurch gegen die Bodenversauerung vorzugehen, das teilt Kreissprecherin Urte Modlich mit. Zuständig für die Kooordinierung ist Armin Menge, Leiter des Forstamtes Uelzen. Er sagt: „Spaziergänger können die Hubschrauber mit den angehängten Kübeln schon von weitem sehen und dementsprechend ihre Route ändern.“

Spaziergänger sollten öfter in den Himmel gucken

Außerdem sollten Anwohner wegen möglicher Staubentwicklung die Fenster schließen und Wäsche von der Leine nehmen. Gleichzeitig betont Armin Menge: „Der Kalk ist für Mensch und Tier völlig unbedenklich.“

Die Hubschrauber sind bis Ende August in den folgenden Gebieten des Landkreises im Einsatz: im Umkreis von Bleckede-Göddingen, in der Samtgemeinde Ostheide und zwar nördlich von Neetze, Reinstorf-Wendhausen, Reinstorf-Horndorf / Vastorfer Holz und Vastorf-Gifkendorf sowie in der Gemeinde Brietlingen.

Für ihren Einsatz nutzen die Hubschrauberpiloten GPS-gestützte digitale Karten, die genau zeigen, auf welchen Flächen gekalkt werden muss und welche Bereiche ausgespart bleiben sollen. Pro Hektar werden durchschnittlich rund drei Tonnen Magnesiumkalk verteilt, heißt es. lk/lz