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Die Friedrich-Ebert-Brücke. Foto: Behns

Ebert-Brücke ab Mittwoch gesperrt

Lüneburg. Ein sogenannter Flüsterasphalt wird ab Mittwoch, 15. August, auf Teilen der Friedrich-Ebert-Brücke und der Konrad-Adenauer-Straße aufgebracht. Während der Bauarbeiten sind die Friedrich-Ebert-Brücke ab dem Pirolweg stadtauswärts und die Konrad-Adenauer-Straße bis zum Deutsch-Evern-Weg in beide Richtungen für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Durch den neuen Asphalt wird der Verkehrslärm auf der Strecke vermindert. Das Oberverwaltungsgericht hatte die Stadt im Zusammenhang mit einer Normenkontrollklage dazu verpflichtet, Lärmschutzverbesserungen in diesem Bereich umzusetzen. Geklagt hatten Anwohner, die durch das Neubaugebiet Il­menaugarten eine Lärmbelastung durch zusätzlichen Verkehr befürchten. Die Stadt wird nach dem Einbau des neuen Asphalts die Lärmwerte regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls nachbessern.

Lärmmindernder Asphalt wird aufgetragen

Aufgetragen wird der lärmmindernde Asphalt mithilfe eines gigantischen Einbaugerätes, das eigentlich für den innerstädtischen Bereich sowie für kurze Strecken nicht optimal geeignet ist, erklärt Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßen- und Grünplanung, Ingenieurbau. „Wenn der Einbau allerdings gut klappen sollte, werden wir künftig darüber nachdenken, ob dieser Asphalt auch in anderen Bereich der Stadt, zum Beispiel auf dem Stadtring, zum Einsatz kommen kann.“

Insgesamt werden die Bauarbeiten voraussichtlich fünf Tage dauern und bis Sonntag, 19. August, abgeschlossen sein. So lange ist für Autofahrer eine Umleitungsstrecke über die Willy-Brandt-Straße, die Altenbrückertorstraße, die Dahlenburger Landstraße und die Theodor-Heuss-Straße sowie in umgekehrte Richtung ausgeschildert. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es keine Einschränkungen, sie sollten sich aber den Gegebenheiten vor Ort anpassen.

Auch der Busverkehr ist von der Baustelle weitestgehend nicht betroffen. Lediglich für die Überlandlinien 5610 und 5620 von und nach Deutsch Evern und Wendisch Evern ergibt sich eine Änderung: Sie werden über den Blümchensaal zum Hauptbahnhof umgeleitet, so dass der Halt Am Sande entfällt. lz

One comment

  1. Flüsterasphalt? Schön und gut, was uns als Anwohner an dieser verlängerten Autobahnauffahrt viel mehr stört, ist die Tatsache, dass gefühlt nur 10% der Nutzer der Brücke sowie deren Verlängerung, der Adenauer Straße, wissen, dass sie sich innerhalb einer geschlossenen Ortschaft befinden und somit Tempo 50 gilt.
    Was erschwerend hinzu kommt ist das aggressive Verhalten an der Ampel. Noch schnell beschleunigen um bei hellrot noch rüberfahren oder tempoabbiegen ins Schäferfeld. Oder der Klassiker: Hupen wenn der Vordermann nicht bei gelb schon angefahren ist.
    Hier sollte mal schleunigst über eine komplette Verkehrsberuhigung nachgedacht werden, immerhin nutzen täglich hunderte Schüler diese für ihren Schulweg!