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Wieder ein Blindgänger: Die Bombe ist entschärft

+ + + Update 16.30 Uhr: + + +

Der metronom meldet: Der Bahnhof Lüneburg kann wieder uneingeschränkt angefahren werden.

Die Verspätungen auf der Gesamtstrecke Hamburg-Lüneburg-Uelzen bleiben noch einige Zeit bestehen.

Der Streckenabschnitt Uelzen-Bienenbüttel ist weiterhin gesperrt, ersatzweise fahren inzwischen acht Busse zwischen Uelzen – Bad Bevensen – Bienenbüttel.

+ + + Update 16.25 Uhr: + + +

+ + + Die Bombe ist entschärft + + + Alle Bereiche werden wieder freigegeben + + + Der Verkehr kann wieder laufen + + +

+ + + Update 16 Uhr: + + +

Der Bereich ist evakuiert. Der Bahnverkehr steht, Sprengmeister Michael Tillschneider beginnt jetzt mit seiner Arbeit.

+ + + Update 15.50 Uhr: + + +

Der metronom meldet: Die Auswirkung auf Züge des metronom sind voraussichtlich gering:
– aus Bienenbüttel kommend Richtung Lüneburg/Hamburg: voraussichtlich 20min Verspätung
– aus Lüneburg abfahrend (Richtung Bienenbüttel): voraussichtlich 15 min Verspätung

+ + + Update 15.15 Uhr: + + +

Es gibt eine weitere Störung auf der Bahn-Strecke RE3 Uelzen-Lüneburg-Hamburg: wegen eines technischen Ausfalls der Infrastruktur (Signalanlagen, Stromversorgung, Stellwerk) im Bereich Bad Bevensen können zurzeit keine Züge zwischen Uelzen und Bienenbüttel fahren.

Das heißt: Alle Züge aus Hamburg mit Fahrziel Uelzen enden in Bienenbüttel.

Eine Abfahrt der Züge aus Uelzen mit Fahrziel Lüneburg/Hamburg ist zurzeit nicht möglich.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Uelzen-Bienenbüttel wird versucht einzurichten. Es stehen jedoch kaum Busse zur Verfügung.

Die Störung soll bis voraussichtlich 18 Uhr andauern.

+ + + Update 14.30 Uhr: + + +

Evakuierung läuft

Wegen des Blindgänger-Einsatzes im Wilschenbruch müssen diverse Straßen und Häuser evakuiert werden. Betroffen sind rund 560 Anwohner aus den Wohngebieten Wilschenbruch und Schäferfeld. Die Evakuierung hat um 14.30 Uhr begonnen. Die Stadt richtet Shuttle-Busse für betroffene Anwohner ein. Diese starten von der Bushaltestelle Waldfriedhof (Göxer Weg), um Bewohner aus dem Schäferfeld in das Notquartier St.-Stephanus-Gemeindezentrum zu bringen. Eine zweite Linie fährt von einer provisorischen Haltestelle an der Ecke Habichtsweg/Finkenweg zur Mensa der St.-Ursula-Schule. Die Busse starten jeweils um 14.30 Uhr, um 15 Uhr und um 15.30 Uhr. In den beiden Notquartieren werden die Betroffenen von Mitarbeitern der Stadt und des ASB betreut und mit Getränken versorgt.

Von der Evakuierung betroffen sind auch Gewerbetreibende in dem Gebiet sowie die Gaststätte „Schröders Garten“ an der Ilmenau. Anders als die Stadtverwaltung mitteilte ist der Biergarten weiter geöffnet, nur Tretboot- und Kanufahrten auf der Ilmenau sind in dem betroffenen Gebiet nicht mehr erlaubt. Darüber hinaus wird der Supermarkt Lidl an der Willy-Brandt-Straße wegen des Blindgänger-Einsatzes schließen und der anliegende Parkplatz abgesperrt.

Auch der Bahnverkehr zwischen Hamburg und Hannover über Lüneburg und Uelzen sowie die Strecken Richtung Dannenberg und Soltau ist von der Entschärfung des Blindgängers betroffen. Fahrgäste sollten sich hier ab dem Nachmittag auf Verzögerungen und mögliche Zugausfälle einstellen.

+ + + Update 13.45 Uhr: + + +

Bahnstrecke wird gesperrt

Wegen der Bombenentschärfung in Lüneburg wird es voraussichtlich ab 15 zu Einschränkungen im Bahnverkehr von und nach Lüneburg kommen. Nach aktuellem Stand wird die Bahnstrecke in Lüneburg von etwa 15 bis 18 gesperrt. Das teilte die Metronom Eisenbahngesellschaft mbH mit.

Alle Metronom-Züge aus Hannover/Uelzen mit Richtung Hamburg enden in Bienenbüttel. Alle Metronom-Züge aus Hamburg mit Richtung Uelzen können noch bis Lüneburg fahren und enden dort. Ein Ersatzverkehr mit Bussen könne nicht eingerichtet werden.

+ + + Update 13 Uhr: + + +

Notquartiere in der St.-Ursula-Schule und im St.-Stephanus-Gemeinedezentrum

Lüneburg. Die Vorbereitungen für die Blindgänger-Entschäfung, die heute Nachmittag stattfindet, laufen auf Hochtouren. Was jetzt schon fürs Erste feststeht, sind der Straßenradius für die Evakuierungen und die beiden Notfallquartiere, die die Hansestadt für jene Personen einrichtet, die sonst nicht wissen wohin, wenn sie ihre Häuser und Wohnungen räumen müssen: das St.-Stephanus-Gemeindezentrum für alle, die aus dem Bereich Schäferfeld kommen, und die St.-Ursula-Schule für alle aus dem übrigen Evakuierungsgebiet. Ab etwa 14 Uhr sind die Quartiere eingerichtet. Es werden auch wieder Shuttle-Busse fahren.

Hier die Liste der Straßen und Hausnummern, deren Bewohner heute Nachmittag evakuiert werden müssen. Die genaue Uhrzeit, wann die Evakuierung starten soll, folgt – hier gilt wie immer, je eher das betroffene Gebiet menschenleer ist, desto schneller kann der Blindgänger entschärft werden.

Zur Sache

Straßenliste für die Evakuierung

Wo keine Hausnummer genannt ist, ist die ganze Straße betroffen:

Am Hang
Amselweg
An der Roten Bleiche 1A, 2, 3
An der Soltauer Bahn
An der Wittenberger Bahn 10, 12
Bülowstraße 1, 1A
Bussardweg
Dachssteig   26, 28, 38, 40
Drosselweg
Eichhornweg 2, 4, 6, 6A, 7, 9
Eulenweg 2, 2A, 4, 4A, 6, 8, 10, 12, 14, 15, 15A, 17, 19, 21, 23, 27
Falkenhorst
Finkenweg
Habichtsweg
Harvey-Benjamin-Fuller-Straße 1, 5
Heidschnuckenweg 2, 3, 4, 5, 6, 7
Igelweg 2, 2A, 4, 4A, 6, 6A, 8, 8A, 8B, 8C, 8D, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 24, 24A, 26
Im Winkel
In den Stuken
Pirolweg
Rehhagen 9, 11, 13, 15, 17, 19, 20, 21, 23
Reiherstieg 1, 2, 3, 4
Spechtsweg
Sperberweg 15A, 17, 19, 21, 23, 24, 28

Lüneburg. Bei Sondierungsarbeiten auf einem Privatgrundstück An der Soltauer Bahn/Ecke Spechtsweg und Eulenweg ist ein Blindgänger aufgefunden worden, der noch heute Nachmittag entschärft werden soll. Es handelt sich nach ersten Erkenntnissen um eine amerikanische Fliegerbombe mit 100 lbs (rund 70 Kilo).

Der Evakuierungsradius ist vorläufig auf 500 Meter rund um den Fundort festgelegt worden. Die Evakuierung soll heute zwischen 14 und 14.30 Uhr beginnen. Betroffen sind davon die Bewohner im nördlichen Ortsteil Wilschenbruch sowie teilweise Wohnhäuser westlich des Deutsch-Evern-Wegs.

Neben der Hauptverkehrsader Friedrich-Ebert-Brücke (die aktuell aufgrund Bauarbeiten gesperrt ist) wird für die eigentliche Entschärfung auch die Bahnverkehr Lüneburg – Uelzen und Lüneburg – Dannenberg durch eine Sperrung betroffen sein. Da die Sperrung voraussichtlich nur etwa eine halbe Stunde dauern soll, wird nach Auskunft der Metronom Eisenbahngesellschaft mbH kein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Stadt, Polizei und Rettungsdienste treffen sich in Kürze, um alle Details zu besprechen. Weitere Informationen zu den genauen Straßenzügen und Hausnummern, die evakuiert werden müssen, zu den Ausweichquartieren und anderen Fragen folgen sobald wie möglich.

Das Bürgertelefon der Hansestadt ist unter der bekannten Telefonnummer (04131) 309-3100 ab sofort besetzt. lz

4 Kommentare

  1. Was mich gerade schon wieder ordentlich annervt: Weder BIWAPP, nocht KATWARN noch NINA zeigen irgendwas diesbezüglich an.

    Da wird mit Steuergeldern so ein System (keine Ahnung welches für LG zuständig ist, glaube BIWAPP) eingekauft und dann wird der Kram einfach nicht genutzt. Was soll so etwas?

  2. Werner Schneider

    Was ich nicht verstehe: Warum wird nicht rechtzeitig ein Zeitfenster für die Entschärfung angekündigt? Man kommt zum Bahnhof und plötzlich fallen alle Züge aus. Organisatorisch unglaublich. Hätte man rechtzeitig Bescheid gewusst, hätte man umplanen können – aber so?