Mittwoch , 19. September 2018
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Wieder stirbt ein Harley-Fahrer

Handorf. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der 41-jährige Fahrer eines VW Touran das entgegenkommende Motorrad nicht gesehen hat, als er von der Hauptstraße in Handorf in den Cluesweg abbiegen wollte. Bei dem Zusammenprall wurde der Fahrer (54) der Harley Davidson tödlich verletzt. Die Ersthelfer, darunter waren auch Rettungssanitäter, konnten keine Vitalfunktionen mehr feststellen. Auch die 41 Jahre alte Frau, die mit auf dem Motorrad saß, wurde schwer verletzt ins Lüneburger Klinikum gebracht. Der Autofahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Ein Gutachter war vor Ort, die Ermittlungen dauern an. Der Sachschaden wird auf 30 000 Euro geschätzt. lz

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie am Montag in der LZ.

15 Kommentare

  1. Michael Dittmar

    Ich kann als bekennender Motorradfahrer mur sagen das die Autofahrer gegenüber den Motorradfahrern immer aggressiver werden wenn ich das immer sehe das sie kurz vorher noch aus der Seiten Strasse raus ziehen obwohl sie uns gesehen haben ,es ist unverantwortlich die können die Geschwindigkeit von Bikern nicht einschätzen.

    • Was für ein Schwachsinn!!
      Es ist wohl Situationsabhängig! Es gibt sowohl egoistische / aggressive Autofahrer, als auch Motorradfahrer, hängt sicherlich von der Person selbst ab!
      In diesem Fall ist der Autofahrer ebenso ein leidenschaftlicher Motorradfahrer, der keineswegs aggressives Fahrverhalten an den Tag legt! Im Gegenteil!
      Solche Aussagen halte ich persöhnlich für äußerst primitiv und verletzend.
      :o(

    • Ich kann als bekennender Motorradfahrer mur sagen das die Autofahrer gegenüber den Motorradfahrern immer aggressiver werden und umgekehrt.
      ich als passonierter superbikefahrer K1 habe es oft erlebt, trotz geschwindigkeitbegrenzung überholt zu werden. da meine maschine über 300 kmh schnell war , habe ich die helden schnell wieder einholen können . es waren nicht nur die jungen , die sich einen dreck scherten, was geschwindigkeitsbegrenzung angeht. wer hundert auf der landstraße fährt, kann nicht von autofahrern falsch eingeschätzt werden,es ist nicht mehr erlaubt, außer eben bei der beschleunigung da wird sich gern verschätzt. in 7 sec auf 200 ist auf landstraßen sehr ungesund und auf autobahnen eben auch.

      • Möchte mal erleben das auch Motorrad Fahrer Fehler zugeben. Ich habe in meinen 20 Jahren LKW fahren so manchen Unfall mitbekommen. Kaum Platz zum über holen aber zwischen den Autos durch schlängeln. Oder auch gerne gemacht die rettunggasse benutzt. Viele verlassen sich auf die anderen. Ich habe Vorfahrt. 10 kmh zu schnell und derjenige hat schlechte karten. Nicht immer auf Fahranfänger oder Senioren schimpfen. Auch das zwischen drinn macht Fehler. .

        • Klar, wenn ich eine Klimaanlage in der Kombi habe, bleibe ich gerne im Stau stehen und schlängel mich nicht durch den Stau. Bei 25 Grad und sonne, reicht es schon aus einen Hitzeschlag zu bekommen. LG und viel Spaß in dem klimatisierten LKW

    • Wir fahren auch Harley und erleben bei jeder Fahrt eine heikle Situation,
      Autofahren können einfach nicht die Geschwindigkeit einschätzen!
      Man muss andauernd mit einer schlimmen Situation rechnen!
      LEIDER!!

  2. Es liegt aber auch sehr oft an der Unaufmerksamkeit der Motorradfahrer selbst.
    Wir auf dem Motorrad müssen immer die Augen auf haben und mit der Dummheit der Autofahrer rechnen. Gerade an Kreuzungen immer Bremsbereit sein. Auch ein riesen Problem sind Rentner und Fahranfänger. Und macht Sicherheitstrainings! Bei ADAC zB.

  3. Peter Schönitz

    Meines Erachtens nach haben ca. 99% aller Motorradfahrer auch einen Pkw-Führerschein.

    Wie ist es andersrum??

    Wenn JEDER, der den Pkw-Führerschein machen will, 3-5 Std Motorradfahren lernen müsste, würde sich meiner Meinung nach das Bewusstsein für Motorradfahrer und damit auch die Unfall-Bilanz eklatant ändern.
    Davon bin ich überzeugt.

    Zudem würde dann das Motorrad wieder als „Transportmittel“ die verstopften Strassen entlasten und nicht immer weiter zum reinen Freizeitmobil verkommen.

    Ich habe weit über 470.000 Motorrad-Km auf dem Buckel.
    Motorrad fahre ich aus gutem Grund nur noch auf der Rennstrecke.
    In der Stadt fahre ich Vespa.

    Wenn ich jeden Tag merke, wie schlecht vorbereitet Pkw-Fahranfänger heutzutage als Passagier mit der Waffe „Pkw“ auf die Strasse gelassen werden, ist das bei den vorherrschenden Verkehrsverhältnissen mehr als verantwortungslos.

    Dafür werden aber 2-Rad interessierte ab 15 Jahren mit V/max 45km/h mit der Gefahr für Leib und Leben als Wanderbaustelle in den Strassenverkehr geschickt, der mit 55-60km/h innerorts mit deutschem Rechthabertum für Statussymbole inclusive Knautschzone, ABS, ASR, Sicherheitsfahrgastzelle und via Bluetoothverbundenem Smartphone unterwegs ist.

    Ich muss aufhören, sonst schreib ich mich in Rage…

    Mein zu tiefst empfundenes Beileid für alle Angehörigen des unschuldig zu Tode gekommenen Motorradlers und allerbeste Genesungswünsche für die Sozia!
    Ich hoffe auf 100%ige Rehabilitation!

    Eine gerechte Strafe wird es nicht geben, aber leben muss der Pkw/Transporter/Van-Fahrer(in) den Rest des Lebens damit.

    Hoffentlich ist und wird ihm/ihr das tatsächlich jeden Tag bewusst.

    Gruß Pitt

    • Wenn JEDER, der den Pkw-Führerschein machen will, 3-5 Std Motorradfahren lernen müsste, würde sich meiner Meinung nach das Bewusstsein für Motorradfahrer und damit auch die Unfall-Bilanz eklatant ändern.
      stimmt, ihre idee sollten sie mal an der richtigen stelle vorbringen. ich war mofafahrer , motorradfahrer , lkwfahrer aller größen. führerscheine 1,2,3,4 und zwar die alten. mit anhänger. wer erfahrung aus allen blickwinkeln hat, macht weniger fehler.

  4. Ich fahre Mopped seit 1979, momentan ca. 12tkm im Jahr. Das Verhalten der PKW Fahrer den Motorradfahrern gegenüber hat sich über die Jahrzehnte deutlich gebessert, da mit wesentlich mehr Rücksicht agiert wird. Zumeist. Nicht immer.
    Und dass Autofahrer Unaufmerksamkeit sind, liegt häufig an Ablenkung durch Teflon usw.

  5. Wenn ich mit dem Moped durch die Eifel fahre, frage ich mich :bin ich auf der Rennstrecke, oder im öffentlichen Verkehrsraum?
    Sicherlich ist jeder Tote einer zuviel, aber immer auf die Autofahrer ist zu einfach.

  6. Leute es ist ein Mensch gestorben, ein anderer schwer verletzt und der Dritte im Bunde leicht verletzt. Schuldzuweisungen wer mehr acht gibt oder auch nicht sind absolut unangebracht. Es gibt solche und solche Fahrer so ist es eben.
    Wir sollten an dessen Familie denke. Die gerade einen geliebten Menschen verloren haben und nicht ständig die Schuld von a nach b schieben.

    • Etwas ähnliches zu schreiben zuckte mir schon den ganzen Tag in den Fingern. Es ist abstossend und pietätlos was diese Schlaumeier meinen an Kommentaren zu einer derart traurigen Meldung schreiben zu müssen. Nicht das geringste Feingefühl.

  7. Jeder verhält sich im Verkehr mal falsch und viele zweiräder könnten nach ihren Unfalltot noch leben wenn sie sich an die SVO gehalten hätten.Aber das gleiche zählt auch bei PKW und LKW Unfalltote.Jeder Verkehrstote ist einer zuviel

  8. Wir sind vorsichtig gefahren….