Mittwoch , 26. September 2018
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Die Bauarbeiten an der Lösegrabenbrücke werden mehr Zeit in Anspruch nehmen als geplant. Der Grund: Beim Öffnen der Brücke wurden undichte Stellen sowie weitere gravierende Schäden festgestellt, die jetzt im Zuge der Sanierung repariert werden. Foto: Stadtpresse
Die Bauarbeiten an der Lösegrabenbrücke werden mehr Zeit in Anspruch nehmen als geplant. Der Grund: Beim Öffnen der Brücke wurden undichte Stellen sowie weitere gravierende Schäden festgestellt, die jetzt im Zuge der Sanierung repariert werden. Foto: Stadtpresse

Lösegrabenbrücke bleibt gesperrt

Lüneburg. Die Sanierung der Lösegrabenbrücke an der Schifferwallkreuzung wird mehr Zeit in Anspruch nehmen als geplant. „Beim Öffnen der Brücke haben wir im Bereich der Übergänge zwischen Brücke und Fahrbahn undichte Stellen sowie weitere gravierende Schäden festgestellt“, erklärt Lüneburgs Brückenbauingenieur Jörg-Dieter Silex. Diese müssten zwar nicht zwangsläufig sofort repariert werden, da aber die Abdichtung der Brücke ohnehin gerade erneut wird, sei es sinnvoll, jetzt alle Arbeiten gleichzeitig zu erledigen, so Silex. Der Brücken-Experte rechnet damit, dass sich dadurch die Bauzeit an der Lösegrabenbrücke um etwa vier Wochen verlängern wird – bis Anfang Oktober. „Dass es so lange dauert, liegt vor allem daran, dass der Beton und die Abdichtung gewisse Aushärtezeiten benötigen.“

Planmäßig festig gestellt werden können die Arbeiten an der Schießgrabenstraße und an der Bockelmannstraße. Doch während die Schießgrabenstraße ab voraussichtlich kommende Woche Dienstag wieder zweispurig befahrbar ist, müssen die Sperrungen an der Bockelmannstraße länger bestehen bleiben. „Das liegt vor allem daran, dass wir durch unsere Verkehrsführung gewährleisten müssen, dass Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr auf dieser Strecke freie Fahrt haben“, erklärt Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßenbau bei der Hansestadt.

Nur wenige Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer 

Bis Anfang Oktober noch bleibt die Bockelmannstraße für Kraftfahrzeuge daher stadteinwärts ab Höhe der Erbstorfer Landstraße gesperrt. Stadtauswärts ist die Bockelmannstraße ab der Lise-Meitner-Straße als Einbahnstraße befahrbar. Autofahrer sollten den Bereich weiträumig über die Ostumgehung umfahren (U6).

Alle Firmen und Wohnhäuser in den Straßen Fährsteg, Johannnes-Gutenberg-Straße, Konrad-Zuse-Allee, Marie-Curie-Straße sowie das Parkhaus Lünepark sind aus westlicher Richtung weiterhin über die Lise-Meitner-Straße erreichbar.

Für Fußgänger und Radfahrer gibt es im Baustellenbereich nach wie vor nur wenige Einschränkungen. Auch der Weg unterhalb der Brücke ist passierbar. Hier werden parallel zur Sanierung des Brückenkörpers der Radweg erneuert und die Umlaufsperre – wie vom Verkehrsausschuss kürzlich beschlossen – versetzt. sp