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Elbfähre
Die Fähre „Tanja“ hat schon vor Wochen den Betrieb eingestellt, weil die Elbe zu wenig Wasser führt. (Foto: t&w)

Plädoyer für neue Fähre und Fährkanal

Neu Darchau. Schon seit Wochen liegt die Fähre „Tanja“ wegen des Niedrigwassers der Elbe am Neu Darchauer Anleger fest. Wer auf die andere Seite will, muss lange Umwege in Kauf nehmen, was zuletzt auch wieder die Debatte um den möglichen Bau einer Elbbrücke bei Neu Darchau anheizte beziehungsweise überhaupt wieder aufs politische Tableau brachte.

Jetzt hat sich Neu Darchaus Bürgermeister Klaus-Peter Dehde (SPD) mit einem offenen Brief an Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) gewandt und diesen um Unterstützung für die Gemeinde gebeten: nicht für die Umsetzung der Brückenpläne, sondern beim Kauf einer kleineren Fähre, die auch bei Niedrigwasser zumindest Personen über den Strom setzten kann. Und: Die Elbe beziehungsweise der Fährkanal zwischen Neu Darchau und Darchau müsse so ausgebaggert werden, dass künftig auch die „Tanja“ bei jedem Wasserstand fahren kann.

Zumindest den Personenverkehr sicherstellen

„Für unsere Mitarbeiter müssen wir Kurzarbeit anmelden, unsere Kunden müssen weite Umwege fahren und für Schülerinnen und Schüler stellt die Situation eine besondere Belastung dar“, betont Dehde in seinem Brief. Allein der gemeindeeigene Fährbetrieb verliere dadurch rund 50 000 Euro Umsatz im Monat. Geld, das „aktuell in einer ähnlichen Dimension wie für manchen landwirtschaftlichen Betrieb“ fehle. Eine Lösung könnte laut Dehde das Beschaffen eines „kleineren Fährgefäßes mit niedrigem Tiefgang“ sein, dass zumindest ein Personenverkehr gewährleistet werden könne, um „für Berufspendler im Nahbereich und den Schülerverkehr“ Erleichterungen zu schaffen. „In diesem Zusammenhang wäre es erforderlich, durch Unterhaltungsarbeiten im Elbestrom den Fährkanal so freizuhalten, dass bei den wechselnden Bedingungen des Niedrigwassers auch die Lastenfähre ihren Betrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen kann“, stellt Dehde heraus.

Kritik übt Dehde zudem am „Niedrigwassertourismus“ zahlreicher Vertreter der im Niedersächsischen Landtag vertretenen Parteien – auch der SPD – die sich „vor der durch zahlreiche Medienveröffentlichungen bekannt gewordenen Elbfähre Tanja ablichten“ lassen und „unrealistische Forderungen nach einer Brücke“ erheben würden. Dieses „Sommertheater“ lehne er ab, so Dehde, zumal selbst wenn die Brücke doch gebaut werden sollte, „würde noch für Jahre eine funktionierende Fährverbindung benötigt“ werden.

Von Rouven Groß

19 Kommentare

  1. Das ist doch ein schlechter Witz. Der Landkreis muss endlich vereinigt werden. Wenn Neu Darchau bzw. Dannenberg nicht will, dann halt könnte der Brückenschlag auch innerhalb des Landkreises erfolgen. In der Nähe von Bleckede wäre es auch möglich. Wäre auch der direktere Weg zwischen Lüneburg und Neuhaus…

  2. damit es noch gläserner wird
    hier eine stimmungskanone der cdu
    https://www.bertholdes-sandrock.de/index.php?ka=1&ska=2&printit=1&idn=312
    Straßenbrücke über die Elbe bei Neu Darchau – Millionengrab ohne gerechtfertigten Bedarf und gesicherte Finanzierung?
    (Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE)

  3. Für die Quackelheinis, die’s gerne schnell und einfach hätten, aber mal wieder nicht erklären können, wie das gehen soll:

    Bei Blog.jj von H.-H. Jenckel wird seit vier Wochen bis heute heftig über Sinn und Unsinn des wieder aufgeführten Brückentheaters gestritten. Allerdings mit Gründen und Gegengründen – und nicht wie hier mit wohlfeilen Sprüchen und einer riesigen Portion Ahnungslosigkeit.

    Hier geht es zu den Fachleuten, die’s echt drauf haben: https://blog-jj.com/2018/08/10/das-letzte-geld-gefecht-um-die-elbbruecke-laeuft/#more-650

    Und übrigens, mein Freund Burkhard meint: „Sich einen ganzen Wilschenbrucher Spätsommernachmittag lang auf dem Balkon in der Sonne aalen, dabei über den Sinn und Zweck des Effizienzgedankens nachsinnen, am Ende zu keinem Ergebnis gelangen und schlussendlich alle Überlegungen hierzu wieder komplett vergessen. Passiver Widerstand im Zeitalter des Neoliberalismus kann so geil sein! „

  4. Christian Klettke

    Herr Dehde, Sie und Ihre Gemeinde sind wirklich zu bedauern, zu bedauern dafür, dass Sie nicht die private Telefonnummer unseres Ministerpräsidenten Weil, Ihrem Parteikollegen, haben und ihm statt dessen einen offenen Brief schreiben müssen.
    Für die hier abgedruckten Auszüge sollten Sie sich wirklich schämen. Ich denke, dass keiner der 4500 Leute aus dem Amt Neuhaus Ihnen abnimmt, dass Sie auch nur ansatzweise das Wohl der knapp 140 Schülerinnen und Schüler im Sinn haben. Statt dessen geht es in erster Linie um Ihre Mitarbeiter, was ich noch verstehe und um 50,0 TEUR monatlichen Umsatz, was ich nicht verstehe. Im Übrigen, was haben Sie denn mit den Gewinnen aus dem Fährbetrieb gemacht? Springt da nicht eine kleine Fähre für den Personenbetrieb heraus? Nein, tut es nicht. Ca. 20 Jahre Alleinbetrieb durch die Gemeine Neu Darchau bei diesem Umsatz, ich komme auf ca. 12,0 Mio EUR, haben offensichtlich nur ausgereicht, um die Kosten zu decken. Und jetzt rufen Sie peinlich nach Unterstützung bei unserem Landesherrn.
    Wenn ich Herr Weil wäre, würde ich die „kleinere“ Fähre finanzieren und, für den sehr wahrscheinlichen Fall von Hochwasser oder Eisgang, gleich noch eine Fähre mit Luftkissen dazu. 4500 Menschen diesseits der Elbe werden seit 25 Jahren verhöhnt. Es wird Zeit, dass die restlichen 7,7 Mio Niedersachsen dies auch mal mitbekommen. Es grüßt ein besorgter Familienvater aus dem Amt Neuhaus.

    • erstaunlich, es geht also um ca. 140 schüler. eine brücke für ca. 70 millionen euro. fahren die schüler schon alle auto? oder warum braucht man eine autobrücke? wer wird verhönt? bei dem anspruchsdenken?

    • Hallo Herr Klettke, dass ein Kassenwart den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn nicht kennt, ist nicht unbedenklich für die Vereine in denen er als solcher ehrenamtlich wirkt. Jörg Hillmer, der CDU-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Uelzen, hat in solchen Zusammenhängen vor ein paar Jahren schon einmal böse Erfahrungen machen müssen: https://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/staatsanwalt-ermittelt-gegen-hillmer-1375520.html

      Möchten Sie aber mehr, Herr Klettke, als sich hinter den Tornistern von 140 Schülerinnen und Schülern verschanzen und mit Viertelverdautem und unausgegorenem Blödsinn auf Bürgermeister werfen, die – anders als offenbar Sie – eine Vielzahl von Gesichtspunkten, Schicksalen und Konsequenzen zu bedenken haben, dann hören und schauen Sie sich doch an, was Landrat Nahrstedt heute Mittag um halb zwölf ins Mikrofon von Hans-Herbert Jenckel gesprochen hat:

      https://blog-jj.com/2018/08/10/das-letzte-geld-gefecht-um-die-elbbruecke-laeuft/#comment-2839

      • Nur eine kleine Frage an die Redaktion: können wir wie Otto in den Kommentaren zu anderen Quellen verlinken, was sicherlich gut wäre. Ich hatte zuletzt die Erfahrung gemacht das die Verlinkung von der Redaktion entfernt wird.

        • Hallo Klaus,

          danke für die Nachfrage zu externen Links. Sie haben Recht, dass diese von der Online-Redaktion in vielen Fällen gelöscht werden, da die Prüfung der verlinkten Inhalte oft zu viel Zeit in Anspruch nimmt. In einigen Fällen, wenn Inhalt und Glaubwürdigkeit des verlinkten Inhalts schnell ersichtlich sind, wie im genannten Kommentar von Herrn Otto und seinem Link zum Artikel der AZ, bemühen wir uns aber, die Inhalte nicht den anderen Kommentatoren vorzuenthalten. Ich hoffe, das beantwortet Ihre Frage. Im Folgenen noch einmal die Netiquette von LZonline:

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  5. Christian Klettke

    Wow, wenn ich gewusst hätte, dass hier so recherchiert wird, hätte ich meinen Namen auch nicht ausgeschrieben, Herr Otto. Und, der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn ist mir sehr wohl bekannt. Wenn Sie richtig gelesen hätten, hätten Sie es bestimmt gemerkt. Fakt ist jedenfalls, dass private Unternehmen für spätere Investitionen aus ihrem Umsatz auch mal Gewinne machen sollten. Das gilt für kommunale oder kommunal nahe Unternehmen wohl nicht?
    Und, Herr Bruns, nein die Schüler haben noch keine Autos. Sie sind alle zwischen 10 und ca. 19 Jahre alt und fahren aktuell knapp 4 Stunden Bus täglich. Ich entschuldige mich bei Ihnen beiden für meinen überspitzten Kommentar von gestern. Es kommt bestimmt nicht wieder vor.

    • Christian Klettke
      Wow, wenn ich gewusst hätte, dass hier so recherchiert wird, hätte ich meinen Namen auch nicht ausgeschrieben.
      warum nicht? übrigens, die politik überspitzt doch nur. herr dehde hat seine gründe, sie herr klettke haben die ihren. die besseren sollten sich durchsetzen, oder?

    • Hallo Herr Klettke,

      Sie haben recht, ICH hatte nicht aufgepasst: Bei Ihrer (reichlich polemisch daherstolzierenden) Addition der (ungefähren) monatlichen Erlösbeträge des Darchauer Fährbetriebs (mit, wie Sie voraussetzen, erstaunlicher Konstanz über zwanzig [!] Jahre) haben Sie tatsächlich von „Umsatz“ geschrieben. Für mein Versehen bitte ich Sie auf den Knien meines Herzens um Vergebung!

      Wie kommen Sie jedoch dazu, den von seinen Gemeindemitgliedern (nicht von den Amt Neuhäusern) gewählten Bürgermeister aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg der Rücksichtlosigkeit gegenüber Schulkindern plus der „Verhöhnung“ von 4.500 rechtselbischen Menschen zu zeihen und den Mitarbeitern der Gemeinde Neu Darchau beim Eigenbetrieb der Fähre Tanja platterdings Unvermögen, womöglich Schlamperei oder gar Unterschleif zu unterstellen? Und was ist „peinlich“ an dem Vorgehen von Bürgermeister Dehde, sich beim Land um Unterstützung bei der Beschaffung eines „kleinere Fährgefäßes mit niedrigerem Tiefgang“ zu bemühen, damit, wie er betont, bei Niedrigwasser nicht der Last-, aber zumindest der Personenverkehr gewährleistet werden könne, um „für Berufspendler im Nahbereich und den Schülerverkehr [!!]“ Erleichterungen zu schaffen? Ist das denn nicht seine Pflicht als umsichtiger Verwaltungschef? Zumal Dehde außerdem darauf hinweist, dass „SELBST WENN die Brücke [vielleicht] doch gebaut werden sollte, noch FÜR JAHRE [der Landrat rechnet im günstigen Fall mit zehn, im ungünstigen mit zwanzig Jahren] eine funktionierende Fährverbindung benötigt werden würde“. Sollen Herr Dehde und sein Team Ihrer Ansicht stattdessen alle halbe Jahr an der Preisschraube drehen, um saftige „Gewinne“ zu erwirtschaften? Zuletzt: fällt Ihnen gar nicht auf, dass SIE (darauf hatte schon Herr Bruns hingewiesen) zur „Optimierung des Komforts“ von fünftausend Personen ein „Brückengeschenk“ im Wert von siebzig, am Ende wahrscheinlich sogar hundert Millionen Euro einfordern? Wobei die mutmaßlich immensen ökonomischen und ökologischen Folgeschäden für die elbnahen Bürger links und rechts des Stromes noch gar nicht bezifferbar und daher auch nicht eingerechnet sind? Wie lange müsste die Besatzung der Fähre Tanja stricken, um den Christenwunsch „eines besorgten Familienvaters aus dem Amt Neuhaus“ (der hoffentlich NICHT meint, er allein sei „das Volk“) erfüllen zu können, Herr Klettke?

      Sie konstatieren: „Fakt ist jedenfalls, dass private Unternehmen für spätere Investitionen aus ihrem Umsatz auch mal Gewinne machen sollten. Das gilt für kommunale oder kommunalnahe Unternehmen wohl nicht?“

      Was glauben Sie denn, wie der Neu Darchauer Eigenbetrieb die kostspieligen Wartungen sowie die Hüft-, Herz und Gelenktransplantationen der uralten Tante „Tanja“ bezahlt?

      Und auch für dieses Thema gilt: Falls Sie wirklich etwas über das Verhältnis von öffentlichen Investitionen und privaten Gewinnen im Lüneburger Land lernen möchten, lauschen Sie Herrn Landrat Manfred Nahrstedts Ausführungen über den Arena-Bau im Blog-Video des LZ-Vize Chefs Jenckel: https://blog-jj.com/2018/08/10/das-letzte-geld-gefecht-um-die-elbbruecke-laeuft/#comment-2839

  6. Christian Klettke

    Hm, Herr Otto, da nehmen Sie sich so viel Zeit für Ihre Antwort und trotzdem enttäuschen Sie mich. Vielleicht scrollen Sie doch noch mal nach oben. Ich habe nichts von einer Brücke geschrieben, oder? Und noch eins. Welchem meiner Sätze entnehmen Sie bitte Unvermögen etc., das ich den Mitarbeitern des Fährbetriebs oder der Gemeinde vorwerfe? Das liegt mir völlig fern. Ich kann nur hoffen, dass der Rest der Leserschaft dies erkennt.
    Mein Wunsch war es, mal den Finger in eine Wunde legen. Offensichtlich tut es bei einigen jetzt weh. Mir geht es in erster Linie um einen erträglichen Schulweg für die Kinder aus dem Amt Neuhaus. Wenn Sie sich dafür interessieren, machen Sie sich gern ein eigenes Bild. Aber bitte unterstellen Sie mir keine Dinge, die ich weder geschrieben noch gemeint habe. Es grüßt herzlichst Christian Klettke

  7. Christian Klettke

    Was ist los, Herr Otto? Heute war der erste Tag, an dem ich mich auf Ihre Reaktion gefreut hatte. Und? Nichts mehr? Sie enttäuschen mich schon wieder. Oder sind Sie diesmal noch ausfälliger geworden, so dass Ihr Beitrag es nicht mehr durch die Prüfung der Redaktion geschafft hat? So, wie es Ihr Beitrag von gestern auch nicht hätte schaffen dürfen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
    Ich wollte mich doch noch verabschieden, weil ich mir in den letzten Tagen wie im „Zauberlehrling“ von Goethe vorkam: „Die ich rief, die Geister, werd‘ ich nun nicht los.“
    Auf jeden Fall gebe ich mich geschlagen. Lieber Herr Otto, ich werde mir Ihre Beiträge nicht mehr antun, weil ich erstens keine Zeit und zweitens auch keine Lust mehr dafür habe.
    An meine Freunde, Bekannte, Verwandte die Bitte: Sollte ich zukünftig mal wieder in Versuchung verfallen, einen Kommentar in einer Zeitung abgeben zu wollen, haltet mich bitte davon ab, bindet mich notfalls fest.
    An meine Tochter: Bitte verbrauche so schnell wie möglich das verbliebene LTE-Datenvolumen. Die restlichen 1,5 GB auf meinem Handy gehören ebenfalls Dir. An meinen Sohn: Den PC oben schenke ich Dir! An meine Frau: Bitte verstecke den Laptop vor mir. Lasst mich bloß nicht mehr an diese Geräte. Es ist besser so.
    Herr Dehde, mag sein, dass Sie sich durch mich persönlich angegriffen fühlen. Der Ursprungsartikel hat leider „mein Fass“ zum Überlaufen gebracht. Dass Sie darunter leiden mussten, tut mir wirklich leid. Ich denke aber, dass Sie als Politiker in Ihrer Karriere bestimmt weitaus schlimmeres aushalten mussten und meine Ausführungen „sportlich“ genommen haben.
    Und nun noch zwei letzte Sätze zu Ihnen, Herr Otto. Wenn Sie den, und ich entschuldige mich vorher schon für den frevelhaften Ausdruck, Arsch in der Hose haben, der Redaktion zu erlauben, mir Ihre E-Mail-Adresse mitzuteilen, biete ich Ihnen an, unsere Diskussion an anderer Stelle fortzusetzen. Wobei ich denke, wir sind inzwischen eh‘ allein hier unterwegs.
    Der inzwischen genervte Familienvater verabschiedet sich – für immer! Freundliche Grüße Christian Klettke

    • Lieber Herr Klettke,

      ich bedanke mich für Ihr Bemühen, mir (und damit natürlich auch unserer sicherlich mehrfach zehntausendköpfigen Mitleserschaft) gegenüber Ihre verworrenen Ausfälle wortreich zu kaschieren. Leider wird das ein vergebliches Unternehmen bleiben, solange Sie Ihren Erregungspegel (und Ihre kochenden, von Ihren inneren Geysiren emporgeschleuderten Dampfvokabeln) einfach nicht in den Griff bekommen. Schon Ihr erster Post machte das deutlich: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1844542-elbfaehre#comment-200872 – und so ging es unsachlich (um nicht vulgär zu sagen) weiter bis zu Ihrer (vorläufig) letzten (und mit zahlreichen unsinnigen Detailbekenntnissen angereicherten) Schimpfkanonade von oben.

      Mit einem besorgten, nach eigenem Bekunden rechtselbischen Bürger, der schon auf die (virtuelle) Distanz in einem elektronischen Medium (und dazu noch freiwillig) vor aller Welt sowenig Selbstbeherrschung demonstriert wie Sie, Herr Klettke, möchte ich lieber nicht in ein näheres und weiter andauerndes Konversationsverhältnis treten.

      Ich wünsche Ihnen alles Gute an anderer Stelle und verbleibe ebenfalls

      mit freundlichen Grüßen (auch an Frau D. von der Elbe)

      Otto Berg

    • Christian Klettke
      wie kommen sie darauf , dass sie beide hier allein unterwegs sind? meine e-mail adresse dürfen sie gern von der lz bekommen. und german-angst steht ihnen gar nicht. schmunzeln.Die ich rief, die Geister, werd‘ ich nun nicht los. ich bin ihnen dabei gern behilflich. 25 jahre erfahrung in dieser hinsicht dürften ausreichend sein. in diesem sinne: deutschland spricht.