Mittwoch , 26. September 2018
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Auffahrunfall
Der Lieferwagen hat diesen Wagen komplett unter den Lastwagen geschoben. Die Autofahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen. (Foto: Feuerwehr)

Unter Lastwagen geschoben

Maschen/Harburg. Es war innerhalb von vier Tagen der dritte schwere Unfall an dieser Stelle: Auf der A1 zwischen Maschen und Harburg hat am Dienstag Nachmittag ein Transporter ein Auto unter den Auflieger eines Sattelschleppers geschoben. Die Pkw-Fahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Traumazentrum geflogen. Der Fahrer des Lieferwagens wurde ebenfalls schwer verletzt.

Wie Matthias Köhlbrandt, Pressesprecher Feuerwehren in der Gemeinde Seevetal, berichtete, habe der Lastwagen entweder gestanden oder sei sehr langsam gefahren. Grund dafür sei eine Baustelle in diesem Autobahnabschnitt Richtung Hamburg gewesen, die immer wieder Stau verursache: „Der tägliche Wahnsinn“, sagte Köhlbrandt. Der Fahrer des Transporters müsse das Stauende zu spät gesehen haben.

Großeinsatz für Rettungsdienste

Durch die Winsener Rettungsleitstelle waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Maschen vier Rettungswagen des Rettungsdienstes aus dem Landkreis Harburg sowie die Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ des ADAC und „Christoph 29“ der Bundespolizei alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren Köhlbrandt zufolge keine Personen mehr in den Fahrzeugen eingeklemmt, die Fahrerin des PKW sei von nachfolgenden Autofahrern aus dem Fahrzeug gezogen worden.

Die A1 wurde in Richtung Hamburg für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. lz

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie am Mittwoch in der LZ.