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Aline Henke tritt nicht erneut als IHK-Präsidentin an. Foto: t&w
Aline Henke tritt nicht erneut als IHK-Präsidentin an. Foto: t&w

IHK-Präsidentin tritt nicht erneut an

Lüneburg. Aline Henke wird nicht erneut als Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg antreten. Das gab die IHK in einer Pressemitteilung bekannt. „Ich habe mir diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht und dennoch eine klare Priorität gesetzt“, wird die 45-Jährige zitiert. Ausschlaggebend soll die Verantwortung als geschäftsführende Gesellschafterin ihres Unternehmens gewesen sei.

Seit 2006 Mitglied der IHK-Vollversammlung

Henke steht an der Spitze eines Familienunternehmens, der hankensbütteler kunststoffverarbeitung. Gegründet 1973 beschäftigt der Automobilzulieferer rund 130 Mitarbeiter an den Standorten in Hankensbüttel bei Gifhorn und Querétaro in Mexiko. „Beide Unternehmen benötigen angesichts des Strukturwandels in der Automobilindustrie meine volle Aufmerksamkeit. Vor diesem Hintergrund ist der Schritt zurück in die zweite Reihe eine bewusste Entscheidung“, sagte Henke. Die Industriekauffrau ist seit 2006 Mitglied der IHK-Vollversammlung, seit 2016 Vizepräsidentin.

Das Spitzenamt der Präsidentin hatte sie im vergangenen Jahr von ihrem Vorgänger Olaf Kahle übernommen, der zurückgetreten war.  lz

Mehr dazu lesen Sie am Sonnabend in der LZ.