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Der Spielplatz Am Venusberg: Die Geräte sind sichtlich in die Jahre gekommen und sollen deshalb ausgetauscht werden. Foto: phs

Schöner rutschen und schaukeln

Lüneburg. Mehr als 160 Kinderspielplätze gibt es im Lüneburger Stadtgebiet – und mit jedem neuen Baugebiet kommen wieder welche dazu. Angesichts dieser enormen Zahl gibt es fast immer irgendwo die Notwendigkeit, etwas zu verbessern. Auf fünf Spielplätzen hat die Verwaltung Größeres vor, Investitionen von zusammen 220.000 Euro plant sie dort.

Die LZ hatte vor wenigen Wochen über das Team der städtischen Tochtergesellschaft AGL berichtet, das regelmäßig auf den Plätzen unterwegs ist, um die Standfestigkeit der Geräte und andere Aspekte der Sicherheit zu überprüfen und bei Erfordernis defekte Schaukeln und Rutschen repariert. Die Experten sind auch im regelmäßigen Austausch mit der Verwaltung, sobald es mit dem Nachziehen von Schrauben und einem neuen Sitz für die Wippe nicht mehr getan ist.

Sehr stark veraltete Geräte

Erforderliche Instandsetzungen, wie der Austausch von Spielgeräten oder die Umstrukturierung der gesamten Anlage erfolgen nach einer Prioritätenliste. Darauf standen für die vergangenen vier Jahre die Spielplätze im Kurpark, an der Stöteroggestraße (Kreideberg-Nord) und in der Schützenstraße (Vogelpark), alle wurden inzwischen umfangreich saniert.

Nun sind die nächsten fünf größeren „Baustellen“ ausgemacht, wo im Zeitraum von 2019 bis 2021 etwas passieren soll. Welche davon zuerst angegangen werden sollte, legt die Verwaltung in der nächsten Umweltausschusssitzung vor. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht demnach der Spielplatz an der Magdeburger Straße (West). Die „sehr stark veralteten Geräte“ sollen ersetzt werden, damit sich die Kinder dort wieder länger und mit mehr Spaß austoben können. Rund 50.000 Euro dürfte das kosten.

Magdeburger Straße hat die oberste Priorität

Nicht minder trist wirkt der Spielplatz Am Venusberg, Ecke Schützenplatz. Auch dort sollen die Geräte ausgetauscht werden, 50 000 Euro sind auch hier als Kosten für die Modernisierung angesetzt. Etwas weniger, nämlich jeweils 40.000 Euro, sollen in die Erneuerung der Spielplätze am Hans-Tönjes-Ring, am Klosterkamp in Kaltenmoor und Auf der Rübekuhle fließen.

Woran es genau auf den einzelnen Plätzen mangelt, will die Verwaltung in der Sitzung am Dienstag, 16. Oktober, 16 Uhr, im Rathaus im Detail erläutern, damit die Ausschussmitglieder die Prioritätenliste absegnen. ahe

One comment

  1. nehmt edelstahl für die geräte auf den spielplätzen und schon sinken die folgekosten. der billigste anbieter ist nicht der beste.