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Das Zeitungshaus am Sande. Foto: t&w

24 Stunden LZ

Lüneburg. „Warum passiert in der Welt immer genauso viel, wie in eine Zeitung hineinpasst?“ – diese verblüffende Feststellung wird dem Kindermund zugeschrieben. Natürlich passiert viel mehr, als in eine Zeitung wie die LZ passt. Und die Landeszeitung ist im Zeitalter des Internets weit mehr als eine Zeitung. Ihr Herz schlägt am Sande, Lüneburgs zentralem Platz – einem Wahrzeichen der Stadt und von einzigartiger Pracht im Norden Deutschlands.

Nachrichten 365 Tage im Jahr

Der Kreislauf hinter den historischen Mauern ist praktisch rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr auf Touren. Wenn die letzten Zeitungen in der von Stern‘schen Druckerei gedruckt, von den rund 300 Zustellern verteilt sind und das aktuelle E-Paper freigeschaltet ist, beginnt nicht nur der neue Tag, sondern auch die Arbeit im Medienhaus. Frische Nachrichten gibt es nicht nur einmal am Tag in der gedruckten Ausgabe beziehungsweise über das E-Paper. Auf den Online-Portalen landeszeitung.de, lzsport.de und lzplay.de sowie über die LZ-Seiten in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und seit diesem Jahr auch Instagram ist die Redaktion ständig präsent. Und das in Echtzeit: Ob eine Straße wegen eines schweren Unfalls gesperrt werden muss, der Polizei ein wichtiger Fahndungserfolg geglückt ist oder der Kreistag eine wichtige Entscheidung gefällt hat – über ihre einzelnen Kanäle kann die LZ-Redaktion binnen Minuten berichten.

Eine Mannschaft aus rund 30 Redaktionsmitgliedern und Fotografen liefert hierfür die lokalen Inhalte. Dabei werden sie unterstützt von mehr als zwei Dutzend freien Mitarbeitern. Sie sind im gesamten Landkreis wichtige Bindeglieder zum Leben in den Gemeinden unserer Region.

Medienhaus mit 125 Mitarbeitern

Die LZ erscheint in ihrem 73. Jahr in einer täglich verkauften Auflage von aktuell fast 28 000 Exemplaren. Damit dies sechs Tage in der Woche geschieht, muss nicht nur genug passieren, um es aufzuschreiben und zu fotografiert. Dies ist vielmehr das Ergebnis eines Teams von 125 Mitarbeitern im Verlagshaus – von Anzeigenabteilung, Service-Center und Herstellung über Buchhaltung, Vertrieb, Marketing und Veranstaltungskasse bis hin zum Personalbüro, den Hausmeistern und dem Kurierdienst. Oben auf der Kommandobrücke: Die drei Verleger, die dafür sorgen, dass das ganze Räderwerk fein justiert ist.

So geht es Tag für Tag, Jahr und Jahr – täglich passiert Neues, und immer wieder geht es auch darum, mit neuen Ideen und Produkten ein Versprechen einzulösen: Wir liefern Ihnen die besten Seiten des Tages.

Hintergrund

Redaktionsnetzwerk Deutschland

Politik, Wirtschaft, Aus aller Welt, Nachrichten aus dem Norden und die Medienseiten – diese Seiten fehlen in keiner LZ-Ausgabe. Produziert werden diese überregionalen Inhalte vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) – in enger Abstimmung mit den Blattplanern in Lüneburg. In einer täglichen Videoschalte werden Welt-, Bundes- und Landesthemen mit der RND-Zentrale in Hannover abgestimmt. Das RND zählt zu den größten redaktionellen Netzwerken Deutschlands und beliefert mehr als 50 Tageszeitungen in der Republik mit einer täglichen Gesamtauflage von mehr als 29 2,3 Millionen Exemplaren und einer Reichweite von rund 6,8 Millionen Lesern am Tag. Seit diesem Jahr gehören auch die Landeszeitung dazu.
Die meisten Leitartikel und das wöchentliche ganzseitige Exklusiv-Interview kommen aber aus der LZ-Redaktion. Im Deutschlandfunk und im NDR ist daher weiterhin häufig zu hören: „Wie die Landeszeitung aus Lüneburg kommentiert…“

Text: Marc Rath   Video: Robin Williamson