Donnerstag , 21. November 2019
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Maria Schult (l.) und Monika von Haaren. Fotos: A/t&w/us

Rat der Stadt verändert sein Gesicht

Lüneburg. Das Personalkarussell im Rat der Stadt Lüneburg dreht sich erneut: Maria Schult (SPD) und Monika von Haaren (Grüne), die beide erst in dieser Wahlperiode in das Kommunalparlament eingezogen waren, legen ihre Mandate nieder. In der ersten Halbzeit der Wahlperiode, die im Herbst 2016 begonnen hatte, hatten bereits fünf Mitglieder des 43-köpfigen Rates ihren Rücktritt erklärt.

Maria Schult (72), die auch stellvertretende Vorsitzende des Schulausschusses war, hat aus persönlichen Gründen zum 31. Dezember des vergangenen Jahres ihr Mandat niedergelegt. SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Salewski dankt seiner Parteikollegin „für ihren engagierten Einsatz in den zurückliegenden Jahren“. Nachrücken werde Eckhard Neubauer (64), der bereits zwei Perioden von November 2006 bis Oktober 2016 Mitglied des Rates war.

Dienstlich viel in Europa unterwegs

Monika von Haaren wird zur nächsten Ratssitzung am Donnerstag, 24. Januar, aus dem Rat ausscheiden – aus beruflichen und privaten Gründen. Ihr Aufgabengebiet als Referentin im niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung habe sich erweitert, und sie sei inzwischen dienstlich viel in Europa unterwegs, sagt die 47-Jährige. „Da bleibt nicht mehr ausreichend Zeit für die wichtige Ratsarbeit. Deshalb habe ich mich nach reiflicher Überlegung zu diesem Schritt entschlossen.“ Die Grünen-Politikerin war Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses.

Ulrich Blanck, Fraktionsvorsitzender der Grünen, „bedauert außerordentlich, dass Frau Dr. von Haaren ihr Mandat nicht weiter ausüben kann, auch wenn ich ihre Beweggründe sehr gut verstehe.“ Sie habe engagiert und kompetent sowohl in der Fraktion als auch in der Gruppe gearbeitet und viele Ideen und Impulse geliefert. „Dafür danke ich ihr herzlich.“ Wer nachrückt, werde derzeit von der Verwaltung festgestellt. Bei der Fraktionssitzung am kommenden Montag, 14. Januar, werden die Grünen über die Umverteilung von Aufgaben beraten und entscheiden, wer künftig den Vorsitz im Wirtschaftsausschuss übernimmt. as