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Das ehemalige Kinderheim an der Altenbrückertorstraße und die abgesackte Kaimauer an der Ilmenau warten auf eine Sanierung. Foto: t&w

Wohnungen für Professoren

Lüneburg. Die Zukunft des ehemaligen Kinderheims an der Altenbrückertorstraße war lange offen, gerade erst hatte die LZ darüber berichtet. Nun scheint Bewegung in die Angelegenheit zu kommen. Im Bauausschuss des Rates, der am Montag, 21. Januar, von 15 Uhr an im Huldigungssaal tagt, geht es im nicht-öffentlichen Teil „um die Umnutzung des Baudenkmals zum Wohnen“.

Auf LZ-Anfrage sagt Stadtpressesprecherin Ann-Kristin Jenckel: „Die neuen Eigentümer des ehemaligen Kinderheims möchten das denkmalgeschützte Gebäude sanieren, ausbauen und erweitern. Die Sanierung ist in denkmalgerechter Form geplant. Vorgesehen sind acht Appartements und der weitere Ausbau des Dachgeschosses. Die entstehenden Gauben sollen sich an der Vorlage historischer Gauben orientieren. Das Erdgeschoss soll zum Garten hin um einen kleinen Vortragssaal erweitert werden.“

Pläne werden im Bauausschuss vorgestellt

Nach den Plänen der neuen Eigentümer solle das Gebäude zukünftig von Gastprofessoren der Lüneburger Universität zum Wohnen und Arbeiten genutzt werden. „Die Pläne werden im Bauausschuss im nicht-öffentlichen Teil vorgestellt – eine Bauvoranfrage dazu liegt noch nicht vor. Stadt und Eigentümer befinden sich in ersten Gesprächen.“

Wie berichtet, hatte die Stadt jüngst erneut deutlich gemacht, dass der Käufer des Gebäudes auch die abgesackte Kaimauer sanieren müsse. Schon vor Jahren war der Posten in einem Gutachten mit rund 380.000 Euro veranschlagt worden. In der Sitzung des Bauausschusses sei die Sanierung der Kaimauer allerdings kein Thema, heißt es dazu aus der Verwaltung. as

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