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Der Kindergarten in Lüdersburg wird auch von den Gemeinden Echem und Hittbergen genutzt und mitbezahlt. Foto: t&w
Der Kindergarten in Lüdersburg wird auch von den Gemeinden Echem und Hittbergen genutzt und mitbezahlt. Foto: t&w

Rat Echem entscheidet über Kiga-Umbau

Echem. Selten stand der Gemeinderat Echem so hell im Rampenlicht wie bei seiner Sitzung am Freitag, 11. Januar. Nicht nur die Echemer Bürger, auch die Nachbargemeinden Hittbergen und Lüdersburg schielen auf die Entscheidung in Sachen Lüdersburger Kindergarten, die ab 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Echem gefällt werden soll. Der geplante Umbau und die damit verbundenen Kosten sind der einzige Tagesordnungspunkt. Mit einem Ja der Echemer zu Umbau und Finanzierung könnte das Bauprojekt nach knapp zwei Jahren Diskussion endlich beginnen.

Gemeinden müssen sich die Kosten für den Umbau teilen

Wie die LZ berichtete, soll der Kindergarten in Lüdersburg umgebaut werden, um weitere Betreuungsplätze für dann 90 Kinder zu schaffen. Kindergarten und Krippe werden gemeinsam von den drei Gemeinden Hittbergen, Lüdersburg und Echem betrieben. Entsprechend müssen sich die Gemeinden auch die Kosten für den Umbau teilen. Diese hatten für hitzige Diskussionen gesorgt und waren manchem mit ursprünglich insgesamt 250.000 Euro zu hoch.

Eine Kostensenkung beruhigte die Gemüter zunächst, bis eine Bestandsaufnahme der Immobilie zeigte, dass die Umbaukosten, wegen zu berücksichtigender Brandschutzauflagen, auf insgesamt 312.500 – abzüglich einer Förderung des Landes 90.000 Euro pro Gemeinde – in die Höhe schießen. Wegen mangelnder Alternativen entschieden sich die Ratsmitglieder aus Lüdersburg und Hittbergen dennoch für den Umbau. Nun ist der Gemeinderat Echem am Zug: mit seiner Entscheidung steht oder fällt das Bauprojekt Kindergarten. ada