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Die vom Verfassungsschutz beobachtete Identitäre Bewegung war bei einer bundesweiten Aktion in der Nacht zu Montag auch in Lüneburg aktiv: Aktivisten hängten Plakate mit einem Foto des niedergeschlagenen Bremer AfD-Politikers Frank Magnitz an das Büro der Partei Die Linke an der Altenbrückertorstraße.

Plakataktion vom rechten Rand

Lüneburg. Die vom Verfassungsschutz beobachtete Identitäre Bewegung war bei einer bundesweiten Aktion in der Nacht zu Montag auch in Lüneburg aktiv: Aktivisten hängten Plakate mit einem Foto des niedergeschlagenen Bremer AfD-Politikers Frank Magnitz an das Büro der Partei Die Linke an der Altenbrückertorstraße. Die Identitären wollen nach eigenem Bekunden auf  linke Gewalt aufmerksam machen. Wer Magnitz angegriffen hat, ist allerdings nicht geklärt.

Staatsschutz ermittelt

Der linke Ratsherr Michèl Pauly sagt, man wolle in Partei und Fraktionen noch klären, wie man mit der Aktion umgehe. Der polizeiliche Staatsschutz hat sich inzwischen eingeschaltet, das bestätigt die Polizei. Laut Verfassungsschutz gehört Lüneburg in Niedersachsen zu den Zentren der Identitären Bewegung, die als rechtsextrem eingestuft wird.

Von Carlo Eggeling