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Im Fall der seit 2001 vermissten Katrin Konert (Bild) erhielt die Lüneburger Polizei einen anonymen Hinweis, dem sie aktuell nachgeht. (Foto: Polizei/privat)

Polizei überprüft „mysteriösen Hinweis“ im Fall Katrin Konert

Lüchow-Dannenberg/Bergen (Dumme). Im Falle der vermissten Katrin Konert erhielt die Polizei Lüneburg eine neue Spur, die sie aktuell überprüft. Laut Polizeisprecher Kai Richter sei bereits im Dezember ein anonymer Hinweis auf einen möglichen „Ablageort“ der Leiche von Konert eingegangen. „Ob es sich hierbei um eine „relevante Spur“ oder ob es sich im eine Irreführung durch einen falschen Hinweis handelt, kann bis dato nicht abschließend bewertet werden“, sagt Richter. Trotzdem sei eine Suchmaßnahme erforderlich.

Seit den frühen Montagmorgenstunden sind die Ermittler zusammen mit Spezialisten in einem Gebiet in der Region Bergen (Dumme) unterwegs und führen punktuell Grabungsarbeiten durch, um dem, wie Richter selbst sagt, „mysteriösen Hinweis“ nachzugehen. Die Arbeiten werden am Dienstag fortgesetzt.

Fall im Oktober neu aufgerollt

Unterstützt werden die Polizeibeamten vom THW Berlin, von forensischen Anthropologen des Universitätsklinikums Eppendorf, einem Archäologen sowie Polizeihunden. „Parallel zu den polizeilichen Maßnahmen bittet die Ermittlungsgruppe den Hinweisgeber auch gegebenenfalls abermals anonym über das sog. BKMS-System Kontakt mit den Ermittlern aufzunehmen,“ sagt Richter.

Seit Oktober rollen Ermittler aus Lüneburg den Vermisstenfall der Katrin Konert neu auf. Mehr als 90 Hinweise seien in den vergangenen Monaten eingegangen, berichtet Richter. Die damals 15-jährige Katrin Konert wird seit dem Neujahrstag 2001 vermisst. lz

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