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Demonstrationen auf dem Marktplatz für einen besseren Klimaschutz.
Bereits am 18. Januar demonstrierten rund 400 Schülerinnen und Schüler auf dem Marktplatz für einen besseren Klimaschutz. Foto: t&w

„Wir streiken, bis ihr handelt“

Lüneburg. Seit mehreren Monaten gehen junge Menschen weltweit nach dem Vorbild der schwedischen Schülerin Greta Thunberg auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Die 16-Jährige streikt seit vielen Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament und fordert konsequenten Klimaschutz. Sie begründet ihren Streik mit den Worten: „Warum soll ich Fakten pauken, wenn die wichtigsten Fakten von der Gesellschaft nicht ernst genommen werden?“ Auch in Lüneburg fällt die Idee auf fruchtbaren Boden.

Demonstration in Lüneburg

So blieben am 18. Januar 400 Schüler und Studenten Schulen und Uni fern, um vor dem Lüneburger Rathaus zu protestieren. Am 25. Januar demonstrierten über 10.000 Schüler und Studierende in Berlin, während die Kohlekommission verhandelte. Der nun bekannt gewordene Vorschlag der Kohlekommission, den Ausstieg aus der Kohle bis 2038 zu vollziehen, sorgt für neuen Unmut.

Am Freitag, den 1. Februar, werden zwischen 12 und 13 Uhr wieder Schüler und Studenten vor dem Rathaus für eine bessere Klimapolitik demonstrieren.

lz

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https://www.landeszeitung.de/blog/nachrichten/politik/2259272-fridaysforfuture-30-000-schueler-protestieren-fuer-klimaschutz