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Alle Grundstücke bis auf eines sind im Soderstorfer Baugebiet „Hinter den Höfen“ verkauft. Foto: be

Bald sollen Bagger in Soderstorf rollen

Soderstorf. Der Endausbau der Straßen im Soderstorfer Baugebiet „Hinter den Höfen“ ist in greifbare Nähe gerückt. Dieser Tage sollen die Ausschreibungen beginnen, in der zweiten Jahreshälfte 2019 könnten dann die Bagger auf dem Areal an der Wohlenbütteler Straße rollen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Bürgermeister Roland Waltereit den 28 anwesenden Eigentümern die aktuellen Pläne über die Lage der Zufahrten und Parkplätze vor, ließ sie zudem über die Farbe der Straße und Parkplätze abstimmen. Anschließend gaben die Ratsmitglieder einstimmig grünes Licht für die Planung. Auch die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses war Thema der Sitzung.

Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte sich der Soderstorfer Rat darauf verständigt, die Grundsanierung des Gebäudes aus den 70er-Jahren lediglich in einer abgespeckten Variante durchzuführen, um Kosten zu sparen. Eine neue Fassade und zwei vorgesehene Anbauten als Stuhllager fallen demnach ebenso dem Sparzwang zum Opfer wie ein größeres Bürgermeisterbüro. Erneuert werden sollen aber weiterhin Dach, Heizung, Sanitärbereiche, Strom- und Wasserleitungen.

Statt der ursprünglich geschätzten 1,35 Millionen Euro soll das Vorhaben damit nur noch 1,1 Millionen Euro kosten. Insgesamt rechnet die Gemeinde für die Maßnahme mit Fördermitteln in Höhe von 700.000 Euro, davon sollen 570.000 Euro noch in diesem Jahr fließen, der Rest nach Abschluss der Arbeiten im Jahr 2020. Waltereit informierte bei der Ratssitzung darüber, dass der aktualisierte Bauantrag inzwischen beim Landkreis eingereicht worden sei.

Start der Sanierung ist noch offen

„Wir hoffen, dass wir demnächst die Genehmigung erhalten, um mit den Ausschreibungen beginnen zu können“, sagt der Bürgermeister auf LZ-Nachfrage. Auf einen Zeitpunkt für den Sanierungsbeginn will er sich indessen nicht festlegen, um keine falschen Erwartungen zu wecken. „Geplant ist, dass es nach dem Sommer losgeht, aber wir sind dabei von anderen abhängig“, erklärt Waltereit. emi