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Schülerfirma Oberschule Wasserturm
Sie engagieren sich in der Schülerfirma der Oberschule am Wasserturm. (Foto: us)

Pauken mit Betriebsrat

Lüneburg. Die Aula war voll besetzt, die Erwartungen der Schüler hoch. Gespannt verfolgten sie das Prozedere, das Schulleiter Uwe Wegener ihnen an diesem Morgen Schritt für Schritt erklärte. Es war die erste Betriebsversammlung der Schülerfirma „Wasserwerk“. Am Ende hatten die Schüler ihre Geschäftsordnung verabschiedet und auch gleich noch ihren Betriebsrat gewählt.

„Es geht um beides: lernen und anwenden“, erklärte Rektor Wegener noch einmal den Nutzen der bereits im Sommer vergangenen Jahres gegründeten Schülerfirma. Mit dem Projekt sollen die beteiligten Schüler auf Ausbildung und Beruf vorbereitet werden, Schlüsselqualifikationen wie unternehmerisches Handeln entwickeln und für nachhaltige Entwicklung sensibilisiert werden. „Bei ihrem Handeln berücksichtigt die Schülerfirma ökologische, ökonomische und soziale Belange“, machte Wegener deutlich.

Schülerfirma mit zwölf Abteilungen

Wer welche Rechte und Pflichten in einem Unternehmen hat, auch das wurde in der offiziellen Gründungsversammlung vermittelt. Denn das Gefüge zwischen Vorstand, Beirat und Betriebsrat ist per Geschäftsordnung genau fixiert.

Insgesamt zwölf Abteilungen umfasst die neue Schülerfirma. Sie reichen von der Verwaltung über die Produktion von nachhaltigen Lebensmitteln und die Reparaturwerkstatt bis zur ­Apfelsaftproduktion und IT-Hilfe. Wer wo tätig sein darf, dazu bedurfte es zuvor einer Bewerbung. Die dort geleistete Arbeit und das persönliche Engagement fließt in die Zeugnisnote ein.

Wie in einem richtigen Unternehmen wurde auch gleich ein Betriebsrat gewählt. Die Aufgabe haben Jonathan Intert, Svea Harms und Hauke Jürgens übernommen, Maike Wedemann ist ihre Vertreterin. us