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Friedrich-Ebert-Brücke
Ende April soll die Gewichtsbegrenzung für Fahrzeuge mit mehr als 12 Tonnen für die Friedrich-Ebert-Brücke aufgehoben werden.(Foto: A/t&w)

Friedrich-Ebert-Brücke wird für Lastwagen gesperrt

Lüneburg. Die Friedrich-Ebert-Brücke muss wegen kurzfristig anstehender Reparaturen ab Mittwoch, 20. Februar, für Fahrzeuge mit mehr als zwölf Tonnen Gewicht gesperrt werden. Die Arbeiten werden laut Pressemitteilung der Stadt voraussichtlich sechs bis acht Wochen dauern. Betroffen von der Sperrung ist der Abschnitt zwischen Pirolweg und Deutsch-Evern-Weg.

Umleitungen führen über die Dahlenburger Landstraße und die Theodor-Heuss-Straße oder, soweit möglich, gleich großräumiger über die Ostumgehung. Der Pirolweg bleibt auch für schwerere Fahrzeuge befahrbar, ebenso wie die Brücke in das neue Baugebiet Ilmenaugarten. Ein Ausweichen über Wilschenbruch ist nicht erlaubt, zumal die Amselbrücke ebenfalle eine Gewichtsbeschränkung für zwölf Tonnen hat. Entsprechende Schilder will die Stadt sobald wie möglich aufstellen.

Schäden größer als erwartet

Eigentlich war nur eine Routine-Instandsetzung geplant. An einer Stelle der Unterseite der Brücke sollten Schäden behoben werden, die bei der Hauptprüfung Ende 2018 entdeckt worden waren. Beim Öffnen des Bereichs wurde jetzt jedoch deutlich, dass der Schaden bereits etwas tiefer geht. Auf einem etwa fünf Meter langen Stück ist das Innenleben des Stahlbetons zu sehen, Feuchtigkeit kann eindringen. Das kann der Stadtverwaltung zufolge auf die Dauer zu Korrosion und abnehmender Spannung führen. „Das ist im Moment nicht dramatisch, muss aber gemacht werden. Vorsorglich wollen wir schwere Fahrzeuge umleiten“, sagt der städtische Brückenbau-Ingenieur Jörg Silex.

Wie geht es weiter? Ein Prüfstatiker muss Nachberechnungen und ein Instandsetzungskonzept erarbeiten. Erst dann steht fest, wie die Sanierungsarbeiten genau ablaufen. Im Moment kalkuliert die Hansestadt sechs bis acht Wochen Sperrzeit ein. Sofern das Wetter mitspielt. Die Baukosten werden auf rund 50 000 Euro geschätzt. Geprüft wird im nächsten Schritt auch, ob der Schaden eventuell auf eine nicht sachgerechte Betoninstandsetzung zurückzuführen ist. Die betroffene Stelle war als erster Abschnitt der Friedrich-Ebert-Brücke im Jahr 2005 saniert worden. lz