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Der Spielplatz am Kreidebergsee ist – vorsichtig ausgedrückt – sanierungsreif. Foto: Stadt Lüneburg

Investitionen in das Grün der Stadt

Lüneburg. Rund fünf Millionen Euro Fördermittel von Bund und Land sollen in den kommenden zehn Jahren fließen, um Parks, Wege und Grünanlagen in dem Sanierungsgebiet „Grünband Innenstadt“ zu verbessern, neu zu gestalten und die biologische Vielfalt zu fördern.

Das Grünband umfasst die Bereiche Bastion am Schifferwall, Kreidebergsee, Liebesgrund, die Wallanlagen und den Kalkberg. Mit der Umsetzung erster Projekte geht es jetzt los, wie Constanze Keuter vom Bereich Grünplanung im Bauausschuss erläuterte.

Im Frühjahr wird das erste Projekt in Angriff genommen

Wie können Grün- und Freiflächen besser verbunden, Wegeverbindungen sowie historische Anlagen in dem Gebiet aufgewertet werden? Was kann zur Verbesserung der Artenvielfalt getan werden? Unter anderem diese Fragen werden in einem Rahmenplan aufgegriffen, um daraus ein Maßnahmenkonzept inklusive Kosten- und Zeitplan zu entwickeln und auf den Weg zu bringen. Dazu gehört auch eine Prioritätenliste, die in den kommenden Jahren abgearbeitet werden soll.

Bereits im Frühjahr wird das erste Projekt in Angriff genommen. Der nördliche Weg im Liebesgrund ist in schlechtem Zustand, bei Regen bilden sich tiefe, matschige Pfützen. Schlecht für Radler und Fußgänger. Der Weg soll nun eine wassergebundene Decke bekommen, die Treppen werden saniert. Die Aufträge an Firmen sind dafür inzwischen vergeben worden.

„Erneuert und attraktiver gestaltet werden sollen auch die beiden Spielplätze am Kreidebergsee“, berichtete Constanze Keuter. Dabei ist die Meinung von Kindern gefragt, eine Beteiligung wird in den nächsten Monaten erfolgen. Die Umgestaltung könnte eventuell noch zum Ende des Jahres erfolgen.

Verbesserung der biologischen Vielfalt

Bereits am 1. Februar habe es eine Begehung der Bastion, des Reichenbachplatzes sowie des östlichen Kreidebergsees mit den Umweltverbänden Naturschutzbund (Nabu) und BUND gegeben, um sich über Verbesserungsvorschläge auszutauschen, betonte die Mitarbeiterin der Stadt. Im Fokus gestanden hätte dabei, was zur Verbesserung der biologischen Vielfalt auf öffentlichen Flächen getan werden kann. Ein gutes Beispiel dafür ist die Insel am Reichenbachplatz, wo die Stadt bereits insektenfreundliche Blühstauden gesetzt hat.

Von Antje Schäfer