Dienstag , 17. September 2019
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Bürgermeister Jens Böther (2.v.l.) freut sich über die Förderbescheide, die Monika Scherf, Torben Braun (r.) und Dennis Rohde übergeben haben. (Foto: Stadt Bleckede)

Bleckede kann den Hafen aufwerten

Bleckede. Das lange Warten hat ein Ende: Bereits im Jahr 2017 hatte die Stadt Bleckede den Antrag auf Förderung des Projekts „Touristische Inwertsetzung des Bleckeder Hafens“ gestellt, nun wurden von der Landesbeauftragten Monika Scherf feierlich die Förderbescheide übergeben – natürlich am Bleckeder Fährhafen.

Fördergelder gibt es gleich von zwei verschiedenen Institutionen, mit 200 000 Euro trägt das Amt für regionale Landesentwicklung zur Realisierung des Projekts bei, 150 000 Euro kommen von der Metropolregion Hamburg.

Insgesamt wird die Aufwertung des Hafens mit etwa 560 000 Euro zu Buche schlagen. Das Gesamtvorhaben ist in fünf Teilvorhaben untergliedert, von denen zwei jetzt umgesetzt werden sollen: Die Herrichtung eines gestuften wassernahen Aufenthaltsbereichs mit Blick auf die Elbe und das „Anhübschen“ des Pontons „Johann“.

„Wir haben festgestellt, dass unser Ponton ein unheimlicher Anziehungspunkt ist, weil man dort mitten im Wasser ist. Die Leute gucken auf die Elbe und freuen sich des Lebens“, sagt Jens Böther, Bürgermeister der Stadt Bleckede. Diesen Publikumsmagneten gelte es nun ein bisschen attraktiver zu gestalten, „Wohlfühlatmosphäre zu schaffen“. „Die Ingenieurbüros stehen Gewehr bei Fuß. Wir freuen uns, endlich loslegen zu können.“

Schloss und Innenstadt sind auch bald dran

Der Hafen ist nur ein Projekt, dass die Stadt Bleckede jetzt anschiebt, die Sanierung des Schlosses und die Umgestaltung der Innenstadt werden folgen. Die Innenstadt Bleckedes ist seit 2015 Teil des Städtebauförderprogramms „Städtebaulicher Denkmalschutz“, ihre Umstrukturierung soll unter dem Motto „Weniger Verkehr, mehr Mensch“ stehen. Bleckede könne sich glücklich schätzen über seine Triangel an Alleinstellungsmerkmalen, die müsse man auch ausspielen, findet Landratskandidat Böther, gerade wegen der Lage direkt am Elberadweg. „Das Paket schnüren wir strategisch seit Jahren, dass es jetzt endlich sichtbar wird und wir die Bagger in die Hand nehmen können, ist ein tolles Gefühl.“

Von Lea Schulze