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Julie Zander (l.) und Merle Mamerow (r.) von der Libellengruppe freuen sich mit Bürgermeister Thomas Maack (v. l.), Krippenleiterin Liane Weding, Ausschussvorsitzendem Rolf-Werner Wagner und Fachbereichsleiterin Sandra Eddelbüttel über die neuen Räume. Foto: be

Reichlich Raum für die Kleinsten

Adendorf. „Schnuckelige Kinderkrippe entsteht“, hieß es am 29. Juli 2007 in der LZ, als in der ehemaligen Schwimmmeisterwohnung in Adendorf eine der ersten Krip pen im Kreis entstand. Bürgermeister Thomas Maack (SPD) erinnerte daran, als er jetzt an gleicher Stelle den schon zweiten Erweiterungsbau der Kinderkrippe am Freibad einweihte. Adendorf verfügt damit über sechs Krippengruppen mit bis zu 90 Plätzen – vier Gruppen in der Krippe am Freibad, zwei weitere in der Kindertagesstätte am Feuerwehrhaus.

Für die Gemeinde Adendorf war es die größte Investition im Jahr 2018 – rund 700.000 Euro einschließlich Mobiliar waren für den Bau angesetzt, mit rund 700.000 Euro zuzüglich Mobiliar wurde der Kostenrahmen geringfügig überschritten. „Eine gute Investition in die Zukunft“, erklärte Krippenleiterin Liane Weding.

20 Firmen waren an der Erweiterung beteiligt

Für Architekt Klaus-Otto Dierßen, der für die Gemeinde Adendorf schon verschiedene Gebäude geplant und erstellt hat, war es der letzte Auftrag – er ist in den Ruhestand gegangen. Insgesamt 20 Firmen waren an der Erweiterung der Krippe beteiligt.

Neben den Kindern der Marienkäfer-, der Schmetterlings- und der Hummelgruppe tummeln sich jetzt auch die bis zu Dreijährigen der neuen Libellengruppe in der Krippe. Um rund 300 Quadratmeter wurde die Krippe erweitert, verfügt jetzt über eine Fläche von rund 600 Quadratmetern. Nachdem der Anbau zunächst zweigeschossig geplant war, wurde letztlich doch eingeschossig gebaut.

Entstanden sind in dem neuen Anbau ein großzügiger Gruppenraum auf zwei Ebenen, dazu Ruheräume, Sanitärraum, Garderobe, Kreativraum, Elternsprechzimmer und ein neuer Raum für das Personal. Insgesamt sind in der Kinderkrippe am Freibad 19 pädagogische Fachkräfte beschäftigt.

Etwa 80 pädagogische Mitarbeiter sind für die Gemeinde tätig

Schon 2007 bei der Einweihung der ersten Krippengruppe war Liane Weding dabei. „Wenn jemand 2007, als wir die Krippe eingeweiht haben, gesagt hätte, dass wir solche Dimensionen erreichen würden, hätte ich das nicht geglaubt“, sagte sie bei der Einweihung, zu der zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Adendorfer Bildungseinrichtungen gekommen waren.

Insgesamt verfügt Adendorf jetzt über 90 Krippenplätze an zwei Standorten. „Zum Stichtag 1. August 2019 können wir damit den Bedarf abdecken“, sagte Sandra Eddelbüttel, zuständige Fachbereichsleiterin der Gemeinde. Insgesamt werden in den kommunalen Kitas in Adendorf rund 400 Kinder betreut. Etwa 80 pädagogische Mitarbeiter sind für die Gemeinde tätig.

Von Ingo Petersen