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Eine Streuobstwiese am Raderbach

Lüneburg. Die 2000 Quadratmeter große Fläche am Raderbach ist seit Sonnabend eine Streuobstwiese: Vier verregnete Stunden lang haben Sascha Rhein (3.v.r., Foto: t&w) und seine sieben Mitstreiter, darunter auch Thomas Mitschke vom Nabu, mit dem Spaten Gruben ausgehoben und 24 Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Kirschbäume gesetzt. „Der Imker unter uns, Andreas Herbst, hat alles organisiert, die alten Obstsorten ausgesucht und uns beim Anlegen genaue Anweisungen gegeben“, erzählt der Vorsitzende der Gartenfreunde Moorfeld.

Auf 11.000-Euro-Einnahmen verzichtet

500 Euro haben die knapp zwei Meter hohen Pflanzen gekostet, weitere 500 Euro Materialien wie Komposterde und ein Drahtgeflecht, das Wühlmäuse fernhalten soll. Dass dieses Projekt umgesetzt werden konnte, hat damit zu tun, dass der Lüneburger Kleingärtner-Bezirksverband entschieden hat, von den angeschlossenen Vereinen weniger Geld zu verlangen und damit auf 11.000-Euro-Einnahmen zu verzichten. Somit haben diese mehr finanzielle Mittel zur Verfügung, um beispielsweise eine Streuobstwiese anzulegen.

Eine zweite soll im Herbst entstehen: Nebenan haben die Gartenfreunde Moorfeld ein weiteres, ähnlich großes Grundstück gepachtet. Für einen Kleingarten sei auch diese Fläche nicht geeignet, sagt Sascha Rhein. „Sie ist zu groß und zu nass. Es handelt sich ja um ein sehr feuchtes Gelände am Raderbach.“ Früher seien darauf Schafe gehalten worden. ap