Donnerstag , 21. November 2019
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Die Besucherzahl im Biosphaerium ist 2018 über die 20.000er-Marke geklettert. (Foto: A/dth)

Reduzierter Eintrittspreis wirkt

Bleckede. In der Gesellschafterversammlung des Biosphaeriums Elbtalaue muss Geschäftsführerin Andrea Schmidt Rechenschaft über das vergangene Geschäftsjahr ablegen – auch in der öffentlichen Sitzung des Bleckeder Rats gab sie einen Bericht. Und der fiel positiv aus.

Positiv haben sich die Besucherzahlen entwickelt, berichtete Schmidt: Nach 17 668 Besuchern im Jahr 2017, wurden im vergangenen Jahr 20 001 Besucher gezählt, das ist eine Steigerung um 13,2 Prozent. Zurückzuführen sei das sicher auch auf die seit 1. März geltenden stark abgesenkten Eintrittspreise.
Wie nicht anders erwartet, kamen die meisten Besucher des Biosphaeriums im vergangenen Jahr aus dem näheren Umkreis, erläutete Andrea Schmidt: 60 Prozent kommen aus einem Umkreis von bis zu 40 Kilometern. Aber auch mehr als 20 Prozent kommen aus einem Umkreis von mehr als 200 Kilometern. Rund fünf Prozent der Besucher kommen aus dem Ausland an die Elbe.

August war besucherstärkster Monat

Mit Abstand bester Monat für das Biosphaerium war der August, als 5067 Besucher kamen. Andrea Schmidt: „Und nur in zwei Monaten des Jahres 2018 kamen weniger als in den Vergleichsmonaten des Vorjahrs.“ Im Verhältnis zu vergleichbaren Einrichtungen in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg stehe man außerordentlich gut da, so Schmidt.

Nachdem der Pächter des Cafés „Fritzi und Lotta“ im vergangenen Herbst den Betrieb aufgegeben hatte, ist eine Neuverpachtung gerade erfolgt, berichtete die Geschäftsführerin. Wenn Handwerkerarbeiten im Rahmen der Sanierung des Nordflügels des Schlosses erledigt sind, kann das Café neu öffnen. Das soll „in einigen Wochen“ der Fall sein.

Viel Arbeit und Mühe hatten in den ersten fünf Monaten 2018 unter anderem die Räumung des Nordflügels des Schlosses und der Umzug der Umweltwerkstatt in das Elbtal-Haus gekostet, berichtete Andrea Schmidt. Im laufenden Jahr steht die komplette Umgestaltung eines Ausstellungsraums ab Herbst ganz oben auf der Liste. pet