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Straßensanierung
Risse im Asphalt und auch Löcher - der Moldenweg ist in keinem guten Zustand. Das soll sich bald ändern. (Foto: be)

Moldenweg hat oberste Priorität

Lüneburg. Der Moldenweg besteht an vielen Stellen aus Asphalt-Ausbesserungen, Rissen und Löchern. Deshalb will die Stadt die Fahrbahndecke der vielfahrenen Stra ße in diesem Jahr sanieren. Dazu soll in sogenannter herkömmlicher Bauweise die Asphaltschicht zirka 15 Zentimeter abgefräst und eine neue Schicht eingebaut werden. Es ist eines von mehreren Projekten auf der Prioritätenliste für Fahrbahnsanierungen, die Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßen- und Ingenieurbau, im Bauausschuss vorstellte.

Behinderungen vor allem in der Konrad-Adenauer-Straße

Rund 970 000 Euro will die Stadt investieren, damit Fahrbahndecken neuen Schliff bekommen. Die Prioritätenliste zeigt dabei auf, welche Straßen am dringendsten saniert werden müssen. Sie wurde erstellt auf Basis der Straßendatenbank und aktueller Begutachtungen der Fahrbahnen durch Straßenbegeher.

Neben dem Moldenweg (Kosten: 375 000 Euro), bei dem laut Verwaltung auch die Radwegesituation verbessert wird, soll bei drei weiteren Straßen die Fahrbahndecke in herkömmlicher Asphaltbauweise erneuert werden, und zwar:

  • Der Heidkamp von der Soltauer Straße bis Oedemer Weg (235 000 Euro)
  • Im Ziegelkamp von der Dahlenburger Landstraße bis Am Schierbrunnen eine Fahrbahnseite (40 000 Euro)
  • Die Konrad-Adenauer-Straße von der Wilhelm-Leuschner-Straße bis zur Ostumgehung (375 000 Euro). Von der Leuschner- bis zur Theodor-Heuss-Straße wird die Konrad-Adenauer-Straße auch noch saniert, allerdings wird dieser Abschnitt aus einem anderen Topf finanziert. Gerade hier müssen Autofahrer damit rechnen, dass es zu erheblichen Behinderungen kommen wird, sagt Uta Hesebeck.

Bei dieser Art der Deckensanierung bleibt die Stadt erstmals nicht allein auf den Kosten sitzen. Vom Land kann sie dafür eine Förderung von bis zu 50 Prozent einwerben.

Zwei weitere Straßen sollen in Kaltbauweise erneuert werden. Dabei wird – ohne vorheriges Abfräsen der Asphaltschicht – eine zirka 1,5 Zentimeter kalte ze-mentgebundene Decke auf die Fahrbahn aufgebracht. Vorteil dieses Verfahrens ist: Es geht schneller, die Kosten sind niedriger. Saniert wird so der Eichenweg (20 000 Euro) sowie ein erster Abschnitt in der Graf-Schenk-von-Stauffenberg-Straße (50 000 Euro). Die Maßnahmen sollen nun ausgeschrieben und im Laufe dieses Jahres umgesetzt werden.

Breitere Gehwege an der Bardowicker Straße

Bereits am Montag, 22. April, beginnt die Stadt mit der Erneuerung der Bastionstraße. Das Parkhaus Am Graalwall kann weiter angefahren werden, aber es kann während der Bauzeit zu Einschränkungen für den Verkehr in der Straße kommen. „Wir werden kurzfristig immer zu dem aktuellen Stand berichten“, verspricht Hesebeck.

Außerdem soll in diesem Jahr die Bardowicker Straße in einem ersten Abschnitt zwischen Lüner Straße und Marktplatz umgestaltet werden. Die Verbreiterung der Gehwege wird dabei oberste Priorität haben. Uta Hesebeck: „Wir befinden uns noch in Abstimmung mit den Ausschüssen. Außerdem wird es eine Anwohnerversammlung geben, da die anliegenden Eigentümer im Rahmen der Ausbaubeitragssatzung an den Kosten beteiligt werden.“

Übersicht im Internet

Baustellenkarte für Lüneburg

Wo wird gerade in Lüneburger Straßen gebaut? Welche Einschränkungen ergeben sich daraus für Fahrradfahrer, Fußgänger, Autofahrer oder den Busverkehr? Eine Baustellen-Karte der Stadt, die stets aktualisiert wird, zeigt die wichtigsten aktuellen und anstehenden Baustellen im Stadtgebiet. Zu finden ist sie auf der Internetseite der Stadt unter www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Verkehr/baustellen.aspx. Beim Anklicken der Symbole gibt es detaillierte Informationen zu der jeweiligen Maßnahme

Von Antje Schäfer