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Die "Fridays for Future"-Bewegung will auch in den Ferien demonstrieren. (Foto: A/t&w)

„Fridays for Future“ auch in den Ferien

Lüneburg. Auch in den Ferien will die Lüneburger „Fridays for Future“-Bewegung auf die Straße gehen, um ihren Protest über die aktuelle Klimapolitik zum Ausdruc k zu bringen. Deswegen haben die Aktivisten für diesen Freitag, 12 Uhr, wieder einen Demonstrationszug geplant. Unter anderem sollen die am Montag in Berlin vorgestellten bundesweiten Forderungen der Bewegung verkündet werden, sagt Lisa Steinwandel aus dem Lüneburger Organisations-Team.

Angemeldet seien laut Stadt rund 200 Teilnehmer. Wie viele Teilnehmer es am Ende werden könnten, sei schwer abzuschätzen, sagt Steinwandel, „eben weil Schulferien sind“. Dafür habe für die Studenten gerade ein neues Semester begonnen – die sind jetzt in der Stadt.

Start am Lüneburger Marktplatz

Start und Ende des Demo-Zuges soll der Lüneburger Marktplatz sein, die Demonstranten werden über die Neue Sülze Richtung Lambertiplatz ziehen, durch die Innenstadt gehen und wieder am Marktplatz enden.

Die Bewegung „Fridays for Future“ ist durch die freitäglichen „Schulstreiks fürs Klima“ bekannt geworden, nach dem Vorbild der 16 Jahre alten schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg. Schon seit Monaten demonstrieren auch in Lüneburg Studenten, Schüler und andere unter anderem für den raschen Kohleausstieg und die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens. Einmal monatlich läuft dies im Rahmen einer größeren Protestaktion, die restlichen Wochen finden kleinere Mahnwachen auf dem Marktplatz statt. row