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Die Bastionstraße wird komplett erneuert. Foto: be

Bastionstraße wird direkt nach Ostern erneuert

Lüneburg. Eigentlich sollte die Lüneburger Bastionstraße ja schon im vergangenen Jahr saniert werden, doch auf die Ausschreibung der Stadt hatte sich keine Firma gemeldet. Deshalb wird die stark beanspruchte Straße nun erst nach erneuter Ausschreibung mit Resonanz verspätet in diesem Jahr komplett erneuert, begründet die Verwaltung die Verschiebung. Die Baumaßnahme umfasst dabei auch die Straße Am Graalwall samt der dortigen Bushaltestelle.

Starten werden die umfangreichen Arbeiten direkt nach Ostern am Dienstag, 23. April. In einer ersten Bauphase werden zunächst der Geh- und Radweg Am Graalwall saniert sowie die Bushaltestelle neu gestaltet.

Während der Bauarbeiten ist für Radfahrer ein Ersatzradweg auf der mittleren Fahrbahn eingerichtet. Für Autos wird der Graalwall zur Einbahnstraße, das heißt: Autofahrer können unverändert stadteinwärts fahren, stadtauswärts müssen sie den Bereich der Baustelle über die Bastionstraße und die Hindenburgstraße umfahren. Das Parkhaus Am Graalwall ist über die Bastionstraße unverändert erreichbar.

Baustelle befindet sich im Senkungsgebiet

Die Bushaltestelle Am Graalwall wird nicht angefahren, betroffen sind davon die Linien 5009, 5013 und 5200. Kunden werden gebeten, auf die Haltestellen Am Ochsenmarkt beim Amtsgericht oder Am Springintgut auszuweichen. Auch Fußgänger müssen „Am Graalwall“ die gegenüberliegende Straßenseite nutzen. Rund vier Wochen wird der erste Bauabschnitt insgesamt dauern, schätzt Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßenbau bei der Stadt.

Anschließend werde in zwei weiteren Bauschritten die Bastionstraße saniert und der Kreuzungsbereich zwischen Bastion-straße und Am Graalwall voll ausgebaut. „Da hierfür alle Bodenbeläge abgetragen werden müssen und wir auch nicht wissen, was uns im Untergrund erwartet, wird die Sanierung einige Zeit in Anspruch nehmen“, verdeutlicht Hesebeck. Da sich die Baustelle im Senkungsgebiet befindet, könnten weitere Unwägbarkeiten hinzukommen. „Wir rechnen damit, spätestens Mitte August fertig zu sein“, sagt die Fachbereichsleiterin. lz