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Die NPD demonstriert am Karsamstag im Liebesgrund. Die Polizei rechnet mit einigen Gegendemonstranten. (Foto: A/t&w)

Demonstrationen gegen die NPD am Karsamstag

Lüneburg. Ob die NPD am Karsamstag Nachmittag überhaupt kommt, ist noch unklar, gleichwohl gibt es Protest. Zudem reagieren Stadt und Polizei. Anhänger der Rechtsextremisten haben für den Ostersonnabend zu Wahlkampfveranstaltungen in Göttingen, Hannover und um 16 Uhr in Lüneburg aufgerufen. Die NPD wollte auf den Markt, das hat die Stadt untersagt und alternativ den Liebesgrund benannt. Bis Donnerstagnachmittag lag auf den Bescheid keine Reaktion der Partei vor.

Gewerkschaften und Antifa haben Gegenkundgebungen an anderen Plätzen angemeldet. Nach eigener Aussage will man sich aber zentral gegen 15 Uhr im Clamartpark treffen, aber nicht dort bleiben. In einer Erklärung der Antifa heißt es: „Dort findet eine Kundgebung statt und dann geht es von dort zum Versammlungsort der NPD.“ Man wolle lautstark protestieren. Auf Anfrage erklärt die Polizei, dass sie reagiere und entsprechend Kräfte zusammenziehe.

Lüneburger sollten mit Behinderungen rechnen, teilt die Stadt mit: „Für den gesamten Autoverkehr gesperrt wird am Samstag ab circa 14.30 Uhr die Bardowicker Straße von der Reichenbachkreuzung bis zur Einmündung der Lüner Straße. Verkehr, der vom Marktplatz kommt, kann über die Lüner Straße abfahren. Bewohner des Wasserviertels sollten sich darauf einstellen, dass sie am gesamten Nachmittag zum Teil nicht oder nur unter Inkaufnahme von Umwegen mit dem Auto zu ihrer Wohnung kommen. In der Bardowicker Straße werden zudem am Samstagnachmittag Park- und Halteverbote eingerichtet.“

von Carlo Eggeling