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Stadtschuster
Ibrahim Wolff freut sich: Die Kunden sind ihm auch nach dem Feuer treu geblieben und bringen ihm ihre Schuhe zur Reparatur. (Foto: t&w)

Eine Zukunft nach dem Feuer

Lüneburg. Ibrahim Wolff und seine Söhne Samuel und Michael haben das meiste geschafft: Sie arbeiten wieder in ihrem Laden an der Bardowicker Straße. Anfang Januar hatte ein defekter Nachtspeicherofen ein Feuer verursacht, das Geschäft war verwüstet. „Es geht weiter“, freut sich der 74-Jährige. Boden, Decken und Wände seien saniert worden, es sehe jetzt gut aus in dem Geschäft. Wolff ist dankbar für die Hilfe der Stadt, er habe für mehrere Wochen einen Container vor den Laden stellen können, er hatte einen Teil der Werkstatt verlagert, auch um weiter Schuhe flicken zu können. Fast alle Kunden hätten Verständnis für seine Lage gezeigt.

Die große Maschine läuft wieder

Seine große Maschine, die er unter anderem zum Polieren braucht, habe durch Hitze und Löschwasser gelitten, erzählt der Stadtschuster: „Sie klemmte und war oxidiert, aber wir konnten sie wieder instand setzen.“ Noch sei nicht alles perfekt, aber es laufe schon recht passabel. Auch mit der Versicherung habe er sich im Großen und Ganzen einigen können, es gehe noch um ein paar offene Fragen. Eine willkommene Unterstützung sei eine finanzielle Hilfe des Guten Nachbarn, der Hilfsorganisation von Wohlfahrtsverbänden und Landeszeitung, gewesen: „Danke dafür.“

Auch in der Nachbarschaft geht es nach einem Brandschaden voran. Im Friseursalon Pasha an der Lüner Straße haben Handwerker begonnen, das Geschäft und das Haus zu sanieren. Die Betreiber hoffen, dass sie schon bald wieder öffnen können.

Wie berichtet, war vor gut drei Wochen ein Wasserkocher in einem Nebenraum des Salons durchgeschmort und hatte den Brand ausgelöst. ca