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Landratswahl
Erika Romberg, Norbert Meyer, Markus Graff und Jens Böther. (Fotos: t&w/be)

Vier wollen Landrat werden

Lüneburg. Der Kreiswahlausschuss hat am Dienstagnachmittag Norbert Meyer (SPD), Jens Böther (CDU), Erika Romberg (Grüne) und Markus Graff (Linke) für die Landratswahl am 26. Mai im Landkreis Lüneburg zugelassen.

Es war eine reine Formsache, so dass Kreiswahlleiter Jürgen Krumböhmer nach einer knappen halben Stunde ein einstimmiges Votum feststellen konnte. Die vier Parteien hatten die Unterlagen der seit Wochen feststehenden Bewerber fristgerecht eingereicht. Kein weiterer Interessent hatte bis zur Frist am Abend des Ostermontag noch Unterlagen eingereicht.

Die vier Kandidaten sind in der Reihenfolge der Stärke, die ihre Partei bei der Kreistagswahl 2016 erreicht hat, auf dem Stimmzettel zu finden. So steht mit Norbert Meyer (52 Jahre) der Bürgermeister der Samtgemeinde Ostheide für die SPD als damals stärkste Kraft ganz oben. Sein gleichaltriger Bleckeder Bürgermeister-Kollege Jens Böther (CDU) folgt auf dem zweiten Platz, vor Erika Romberg für die Grünen. Die 62-jährige ehemalige Berliner Staatssekretärin ist nicht nur die einzige Bewerberin, sie ist auch die einzige, die nicht aus dem Landkreis kommt. Romberg ist Referatsleiterin im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Der Adendorfer Markus Graff (58) tritt für die Linke an. Der ehemalige Lehrer ist in der Immobilien-Branche tätig.

Spätestens in der nächsten Woche sollen die Wahlbenachrichtigungen verschickt werden und die Briefwahl möglich sein.

Die LZ wird die Bewerber in den nächsten Wochen ausführlich vorstellen und lädt am 6. Mai um 19 Uhr in der Domäne Scharnebeck zu einem Wahlforum ein.

Von Marc Rath

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