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Norbert Meyer an seinem Lieblingsplatz – es ist der heimische Garten: „Hier bin gerne, weil ich sehr heimat- und naturverbunden bin. Ich genieße die Natur, die Ruhe und die Nähe zu meiner Familie, meiner Lebensgefährtin und mir nahestehenden Personen.“ Foto: t&w

Im Kleinen etwas tun

Was bedeutet für Sie Heimat?
Ein schönes zu Hause, Familie und Freunde!

Lassen Sie einmal Ihre Phantasie schweifen. Wie würde Ihr idealer Landkreis aussehen?
Zufriedene Menschen; weniger Verkehr; guter, flächendeckender, emissionsarmer ÖPNV; Radstraßen und gute Radwege; bezahlbarer Wohnraum und eine angemessene Daseinsvorsorge; Und das alles bei einem Schuldenabbau.

Welchen Teil dieses Traums werden Sie verwirklichen können, wenn Sie Landrat sind?
Schuldenabbau, Stärkung des Radverkehrs, emissionsarmer ÖPNV, bezahlbarer Wohnraum, angemessene Daseinsvorsorge.

Was schätzen Sie an einem Menschen im Besonderen?
Ehrlichkeit und Offenheit.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Mit Frau und Familie in der Natur mit Spaziergängen, Radfahren und Laufen.

Was ist das Verrückteste, das Sie je gemacht haben?
Ich tue mich unheimlich schwer damit, zu sagen, was war d a s Verrückteste. Ich erinnere mich aber zum Beispiel daran, dass ich als Jugendlicher mit einem Holzschlitten in den Volkstorfer Kiesbergen einen wahnsinnig steilen Berg heruntergefahren bin! Es gab kein Halten! Unten rauschte ich in die gegenüber liegende Böschung. Schlitten kaputt, Brille zerstört, viele blaue Flecke, aber ansonsten keine schweren Verletzungen.

Sind Sie auch manchmal politikverdrossen? Warum?
Ja, wenn es nicht mehr um die Sache geht, sondern nur um persönliche Befindlichkeiten!

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Ganz ehrlich… Ich komme kaum zum Lesen. Beruflich gibt es vieles zu lesen, um informiert zu sein! Ich habe aber begonnen, das Buch „Provence fürs Handgepäck“ aus dem Unionsverlag zu lesen.

Welches ist Ihre Lieblingsspeise?
Rinderrouladen.

Welches Ereignis hat Sie besonders geprägt?
Tragische und emotionale Erlebnisse, insbesondere bei der Feuerwehr, der ich seit dem 12. Lebensjahr angehöre. Aber auch auf dem Bauernhof der Eltern, als ein Schwein beim Ferkeln verstarb und wir die Ferkel mit der Flasche großziehen mussten.

Von wem haben Sie am meisten gelernt?
Von meinen Eltern!

Welche Musik hören Sie gerne?
Verschiedenes. Etwa deutsche Musik wie Wincent Weiss oder Herbert Grönemeyer. Gerne auch einmal einen Schlager, aber auch internationalen Rock und Pop.

Haben Sie einen Lieblingsfilm? Welchen?
Zu Weihnachten „Der kleine Lord“.

Was ist Ihre schönste Kindheitserinnerung?
Die unbeschwerte Kindheit auf dem Bauernhof meiner Eltern im Allgemeinen.

Welches ist Ihr liebstes Reiseziel?
Da gibt es viele: Die Ostsee, der Harz, Normandie, Südfrankreich oder aber Frankreich im Allgemeinen (Pont du gare, St. Michel…).

Wann und wohin sind Sie nach dem Mauerfall im Jahr 1989 zunächst in die damalige DDR gefahren?
Wenige Tage nach dem Mauerfall nach Salzwedel.

Welches ist die beeindruckendste Person, die Sie je getroffen haben?
Joachim Gauck.

Als Sie das erste Mal wählen durften (wann war das, bei welcher Wahl), für wen haben Sie sich entschieden?
Daran kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern! Vielleicht war es die Kommunalwahl 1986. Und da habe ich nach der zu wählenden Person entschieden.

Warum sollte sich ein junger Mensch heute in der Kommunalpolitik engagieren?
…weil man so etwas für seinen Wohnort machen und sichtbar umsetzen kann.

Nach welchem Motto leben Sie?
Gemäß dem Motto nach Willy Brandt „Es ist wichtig im Kleinen etwas zu tun, als im Großen darüber zu reden“.

Zur Person: Norbert Meyer

Ein Leben in der Ostheide

Geboren: 1967 in Lüneburg, aufgewachsen in Volkstorf,
ledig, liiert,

Beruf: Samtgemeindebürgermeister

Wichtige berufliche Stationen: Samtgemeinde Ostheide, hier die verschiedensten Ämter, Kreis- u. Bezirksvorsitzender sowie Präsidiumsmitglied im Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund#

SPD-Mitglied: seit 1998

Ich kandidiere als Landrat, weil ich zwischenzeitlich viel berufliche Erfahrung habe und ich jetzt mein Engagement und meine Leidenschaft als „Kind der Region“ für den schönsten Landkreis Niedersachsens einbringen möchte!

Die LZ lädt zum Wahlforum mit den vier Landratskandidaten am Montag, 6. Mai, um 19 Uhr, Domäne Scharnebeck.

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