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Anstelle der Uni-Gebäude im Roten Feld sollen Wohnungen entstehen. (Foto: t&w)

Neue Wohnungen im Roten Feld

Lüneburg. Die Universität hat bereits 2016 einen Gebäudekomplex am Standort Rotes Feld an einen Lüneburger Investor verkauft. Dieser Komplex soll nun abgerissen werden. Anstelle dessen ist entlang der Willy-Brandt-Straße ein Ensemble geplant, dahinter am Rotenbleicher Weg ein weiteres Gebäude. Insgesamt könnten 71 Wohneinheiten entstehen. Im Bauausschuss am Montag, 20. Mai, 15 Uhr, (Grundschule Häcklingen) soll der Entwurf des Bebauungsplanes „Rotenbleicher Weg“ beschlossen werden, der dann in die öffentliche Auslegung gehen soll.

Das Plangebiet, für das der Verwaltungsausschuss im Dezember 2016 den Aufstellungsbeschluss gefasst hatte, wird im Osten durch die Willy-Brandt-Straße und im Westen durch den Rotenbleicher Weg begrenzt. Ursprünglich war ein gemischtes Quartier mit Gebäuden für den Wohnungsbau und gewerbliche Nutzung erwogen worden. Nun sollen dort ausschließlich Wohnungen entstehen – auch mit Blick auf den angespannten Wohnungsmarkt in Lüneburg. Laut Vorlage zum Ausschuss sind 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen geplant mit einer Größe von 33 bis 150 Quadratmetern. Zum Zuge kommen soll hier auch, was die Stadtverwaltung im Rahmen ihres Wohnungsbauprogramms 2021 festgelegt hat: Mindestens 30 Prozent der Wohnungen werden mit Mietpreisbindung beziehungsweise als geförderter Wohnraum errichtet.

Zentrale Lage im Stadtgebiet

Entlang der Willy-Brandt-Straße ist eine Riegelbebauung vorgesehen, die durch Vor- und Rücksprünge in mehrere Gebäudeabschnitte gegliedert wird. Der Gebäudekomplex mit Ziegelfassade hat zur Willy-Brandt-Straße hin vier Vollgeschosse plus Staffelgeschoss. Ein weiteres Einzelgebäude mit drei Vollgeschossen plus Staffelgeschoss soll zum Rotenbleicher Weg hin errichtet werden. Details zur Gestaltung, Grünplanung und Lärmschutz werden im Ausschuss vorgestellt.

Beide Gebäude und der gesamte Innenhof werden mit einer Tiefgarage unterbaut, die zirka 57 Stellplätze bieten wird. Die Stadt geht davon aus, dass dieses Angebot ausreichend ist. Denn neben einer verkehrstechnischen Stellungnahme liegt dem Bebauungsplan auch ein Mobilitätskonzept zugrunde. Das kommt, knapp gesagt, zu dem Ergebnis, dass durch die zentrale Lage des Bauprojektes im Stadtgebiet vieles zu Fuß, per Rad oder Bus zu erreichen ist. as