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Rektor Henning Torp (l.) und Oberbürgermeister Ulrich Mädge (M.) mit Helfern. Foto: Stadt Lüneburg

Vierte Etappe des Wachstums

Lüneburg. Für 4,125 Millionen Euro wird die Igelschule in Hagen für den Ganztagsbetrieb fit gemacht. Das dauert mehrere Jahre. Jetzt setzte Oberbürgermeister Ul rich Mädge gemeinsam mit Schulleiter Henning Torp und den Mädchen und Jungen der Klasse 4c den ersten Spatenstich für einen Erweiterungsbau, darin sollen neue Gruppenräume sowie ein größeres Lehrerzimmer Platz finden. Der Schulchor „Igel-Voices“ begleitete den Anlass musikalisch.

Aktuell hat die Schule rund 250 Schüler. Einiges an Lärm, Schmutz und Staub werden sie in den kommenden Jahren ertragen müssen. Die Stadt als Schulträger lässt in den bestehenden Gebäudetrakten unter anderem die Elektrik und die EDV-Verkabelung modernisieren. Für die Erweiterung musste zuvor die alte 1-Feld-Turnhalle weichen, die in die Jahre gekommen war und an deren Stelle nun der Erweiterungstrakt entsteht. Nach Abschluss aller Arbeiten am Hauptgebäude soll die Igelschule eine neue 2-Feld-Halle bekommen. Derzeit findet der Sportunterricht im Sportpark am Kreideberg statt. In den eingangs erwähnten Gesamtkosten ist der Bau der Turnhalle aber nicht enthalten, sie soll in einem sogenannten Public-Private-Partnership-Verfahren (PPP), also unter privater Beteiligung, entstehen.

„Wo wir Lärm und Staub sehen, ist da Staunen“

„Kinder verbinden ja mit Bauen etwas ganz anderes als wir Erwachsene“, sagte Oberbürgermeister Ulrich Mädge in seinem Grußwort. „Wo wir Lärm und Staub sehen, ist da Staunen – sicher werden sich viele der Schüler für den Betrieb auf der Baustelle begeistern.“

Steigende Schülerzahlen hatte die Verwaltung für die kommenden Jahre prognostiziert, nicht zuletzt aufgrund der Bebauung des Hanseviertels III, das in den Einzugsbereich der Schule fällt. Aus diesem Grund entschieden sich Stadt und Igelschule für den Aus- und Umbau des 1911 errichteten und seitdem dreimal erweiterten Komplexes. „Natürlich werden die Bauarbeiten auch eine Belastung, aber die Stadt kommt uns hier sehr entgegen“, sagte Torp. Am ersten Tag der Sommerferien gehe es los, durch kleinere Bauabschnitte solle der Schulbetrieb auch nach den Ferien nicht zu sehr strapaziert werden. Außerdem stellt die Stadt für die Zeit der Arbeiten zwei Unterrichts-Container auf. lz