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Auch Schauspielerin Anjorka Strechel ist dabei. Foto: Privat

Golfen für einen guten Zweck

Adendorf. Die NCL-Stiftung in Hamburg setzt sich seit 2002 dafür ein, dass die seltene und tödlich verlaufende Krankheit „Kinderdemenz“, in der Fachsprache „Neuronale Ceroid Lipofuszinose“, besser erforscht wird. Bereits zum 14. Mal laden die Stiftung und das Castanea Resort Adendorf nun zur NCL-Golf-Trophy für den guten Zweck ein. Das Turnier findet am Sonntag, 23. Juni, statt.

Schirmherren sind der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und Adendorfs Bürgermeister Thomas Maack.

Das Turnier beginnt um 10 Uhr mit einem Kanonenstart. Auf dem 18-Loch-Kurs werden routinierte Golfer beim „Vierer Scramble“ ihr Können unter Beweis stellen. Sonderwertungen wie „Nearest to the Pin“ und „Longest Drive“ garantieren zusätzliche Unterhaltung. Auf Wunsch ist auch eine vorgabewirksame Wertung möglich.

Schnuppergolf auf der Driving Range

Erwachsene und Kinder ohne Golferfahrung können beim Schnuppergolf auf der Driving Range ihr Talent entdecken und dieses beim anschließenden Kurzplatzturnier auf dem 9-Loch Public Course zeigen.

Abgerundet wird der Turniertag mit einem reichhaltigen Grillbuffet, der Siegerehrung sowie einer hochwertigen Tombola und einer Versteigerung einer Komparsenrolle für die ARD-Telenovela „Rote Rosen“.

Für das Turnier zugesagt haben auch die Rote-Rosen-Darsteller Anjorka Strechel und Gerry Hungbauer.

Sämtliche Erlöse dieser Benefizveranstaltung fließen in Projekte der NCL-Stiftung. Unterstützung erhält die Stiftung durch den Tangent Club 56 Lüneburg und den Round Table 70 Lüneburg. pet

Anmeldungen per E-mail unter golf@castanea-resort.de oder per Telefon unter (04131) 22332660. Meldeschluss ist Freitag, 21. Juni, 18 Uhr.

Hintergrund

Krankheit mit tödlichem Ausgang

NCL ist die Abkürzung für Neuronale Ceroid Lipofuszinose, eine Stoffwechselkrankheit, die zur Folge hat, dass Protein- und Lipidablagerungen in den Zellen nicht mehr richtig abgebaut werden, wodurch zusehends die Nervenzellen absterben. Betroffene Kinder erblinden zunächst, leiden unter Epilepsie und verlieren dann zunehmend weitere kognitive und motorische Fähigkeiten bis sie sterben. Die kaum erforschte Krankheit ist erblich bedingt. Der dramatische Verlauf der Kinderdemenz kann bisher weder verzögert noch gestoppt werden. Kaum eines der betroffenen Kinder wird älter als 30 Jahre. Da NCL sehr selten ist, findet die Krankheit weder in der Pharmaindustrie noch in der breiten Öffentlichkeit genug Beachtung. Von NCL betroffen sind bundesweit etwa 700 und weltweit 70.000 Kinder.