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Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Sascha Spoun. (Foto: t&w)

Sascha Spoun zum Präsidenten der Uni Göttingen gewählt

Lüneburg. Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, wurde am Donnerstag vom Senat der Georg-August-Universität Göttingen zum neuen Präsidenten gewählt. Der dortige Stiftungsausschuss Universität bestätigte den Wahlvorschlag umgehend. Der Amtsantritt von Spoun in Göttingen wird für das Jahr 2020 erwartet, teilte Henning Zühlsdorff, Pressesprecher der Leuphana, mit.

Vom Berater zum Kandidaten

Der 50-jährige Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Spoun war im Zuge der Kandidatenfindung für das Göttinger Präsidentenamt von Verfahrensbeteiligten darum gebeten worden, seine Expertise in den Prozess einzubringen, die zuständigen Gremien der Universität zu beraten und zu unterstützen. Die zahlreichen Gespräche mit Vertretern unterschiedlicher Bereiche der Universität führten im Laufe des Prozesses zu der Überlegung, dass Spoun selbst ein geeigneter Kandidat sein könnte. Schließlich konnten die Verantwortlichen in Göttingen ihn davon überzeugen, sich für das Präsidentenamt zur Verfügung zu stellen, berichtete Zühlsdorff weiter.

Auftrag zur Weiterentwicklung

„Die Wahl verstehe ich als Auftrag zur Weiterentwicklung der Universität Göttingen. Ich werte sie zugleich als Anerkennung einer renommierten Traditionsuniversität für die Ergebnisse der Universitätsentwicklung in Lüneburg“, sagte Spoun. Dank der gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten sei es in den vergangenen Jahren gelungen, die Leuphana auf einen aussichtsreichen Entwicklungspfad zu bringen. Deren für Deutschland ungewöhnliches Universitäts- und Studienmodell habe sich bewährt. Künftig an der Universität Göttingen zu arbeiten, sei eine neue Herausforderung, gerade angesichts einer sich schnell wandelnden Wissenschaftslandschaft. lz

Mehr dazu:

https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2584985-spoun-will-lueneburg-verlassen