Donnerstag , 14. November 2019
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Mauriz Lichtenstein hat sein Abitur an der Lüneburger Herderschule gemacht. Jetzt freut er sich erstmal auf die Abi-Fahrt. (Foto: t&w)

Der sportliche Naturwissenschaftler

Lüneburg. Selbstbewusst und gut gelaunt lehnt er am LZ-Gebäude. Mauriz Lichtenstein hat allen Grund dazu, er hat sein Abitur an der Herdersc hule mit 1,0 gemacht. „Nach den Vorprüfungen hatte ich schon ein gutes Gefühl. Aber mit diesem Schnitt habe ich natürlich nicht gerechnet“, verrät der Abiturient mit einem Lächeln. Ein bisschen überraschend sei das Ergebnis also doch gewesen.

Mathe, Physik und Chemie waren seine Leistungskurse in der 11. und 12. Klasse. Diese Fächer liegen ihm nicht nur besonders gut, sondern haben ihm auch stets viel Freude bereitet. „Natürlich habe ich für die guten Noten gearbeitet. Es ist mir aber auch immer viel zugefallen, so dass ich nie besonders Stress empfunden habe“, sagt der 19-Jährige, der auch gern Sport treibt. Zuhause steht sein Rennrad, dem seine Leidenschaft gilt. Auch das warme Wetter hält Mauriz nicht davon ab, in die Pedalen zu treten.

Nach der 10. Klasse war Mauriz für ein Schuljahr in Texas (USA). Diese Auslandserfahrungen habe ihm auch geholfen, sein Englisch zu verbessern. Vielleicht verschaffte ihm dies darüber hinaus auch die Leichtigkeit im Schulunterricht. Auch nach dem Abitur möchte er gern wieder eine Zeitlang ins Ausland gehen: „Vielleicht ein oder zwei Auslandssemester während des Studiums, aber das sehe ich dann, wenn es soweit ist.“

Beim feierlichen Abschluss an der Herderschule gab es für ihn mehrere Auszeichnungen. Mauriz ist in Physik, Chemie und in Englisch der beste Abiturient seiner Schule. Klar, dass seine Eltern, ebenso wie seine beiden jüngeren Schwestern, stolz auf ihn sind. „Ich bin Mama und Papa dankbar für alles, was sie mir gegeben haben. Sie haben mich immer unterstützt, aber nie Druck gemacht“, dankt der junge Mann lächelnd. Noch wohnt Mauriz bei seinen Eltern in Vögelsen. Aber zum Semesterbeginn am 15. Oktober will er sich aufmachen, mehr auf eigenen Füßen zu stehen, vielleicht die erste eigene kleine Wohnung oder in eine WG ziehen.

Nun möchte er in Berlin Biochemie studieren. Vorher geht es noch auf Abi-Fahrt nach Lloret de Mar. Und Mauriz genießt die freien Tage, geht feiern, trifft sich mit Freunden, jobbt aber auch als Kellner am Stint. Bald stehen noch eine große Radtour mit einem Freund und ein traditioneller Urlaub mit der ganzen Familie an.

Von Malin Mennrich