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Rüdiger Schulz ist besorgt angesichts des Zustandes der Bäume an der Erbstorfer Landstraße. Die Spinnenmilbe ist dafür verantwortlich. Foto: be

Die traurigen Linden

Lüneburg. Die Linden an der Erbstorfer Landstraße sehen traurig aus, findet Rüdiger Schulz. Der Vorsitzende des Bürgervereins sagt, er habe die Stadt bereits vor zwei Jahren auf die Bäume aufmerksam gemacht. Schuld an dem Zustand habe die Spinnenmilbe.

„Wir waren zu spät dran“

Im Bauamt haben die Mitarbeiter reagiert. Bereits Anfang 2018 habe die Verwaltung Klebemanschetten an den Stämmen angebracht, um die Plagegeister festzusetzen. Das habe auch Besserung gebracht. „Anfang 2019 haben wir das wiederholt“, berichtet im Pressesprecher Sebastian Koepke-Millon. „Aber wir waren zu spät dran.“ Das habe am milden Wetter gelegen, die Milben krabbelten früher aus dem Boden und wurden aktiv. Daher das klägliche Bild. Im kommenden Frühjahr sollen die Manschetten bereits im Februar/März angebracht werden.

Die Linden sind als Ersatz für gefällte Bäume gepflanzt worden. Das hatte der Bürgerverein 2016 ausdrücklich gelobt, auch deshalb hat Schulz einen besonderen Blick darauf. Insgesamt wurden 18 Linden gesetzt, gekostet hatte das damals 1250 Euro. Aktuell hat die Stadt 320 Euro für die Behandlung der Stämme ausgegeben. ca