Donnerstag , 12. Dezember 2019
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Abgepackt in 4200 Pakete fand der Hamburger Zoll rund 4,5 Tonnen Kokain. Foto: Hauptzollamt Hamburg

4,5 Tonnen Kokain in Hamburger Hafen sichergestellt

Hamburg. Diese Menge an Kokain ist auch für den Hamburger Zoll nicht alltäglich: Bereits vor zwei Wochen stellten die Beamten im Hamburger Hafen 4,5 Tonnen Kokain aus einen verdächtigen Container aus Montevideo, der für Antwerpen bestimmt war, sicher. Dieser sollte laut Manifest mit Sojabohnen beladen sein, enthielt jedoch 211 schwarzen Sporttaschen mit über 4.200 Paketen gepresstem Kokain. Dies sei die größte, jemals in Deutschland sichergestellte Einzelmenge, gibt der Hamburger Zoll bekannt.

Wert von einer Milliarde Euro

Der Übersee-Container sollte Sojabohnen enthalten. Statt dessen fanden die Beamten 211 Sporttaschen gefüllt mit Rauschgift. Foto: Hauptzollamt Hamburg

Geht man davon aus, dass das reine Kokain auf die dreifache Menge für den Straßenverkauf gestreckt wird, hätten die 4,5 Tonnen einen Straßenverkaufswert von annähernd einer Milliarde Euro. Das Rauschmittel wurde bereits unter strenger Geheimhaltung und umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen vernichtet. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Auftraggebern, führt das Zollfahndungsamt Hamburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg durch.

Für den Hamburger Zoll ist der Fund ein weiterer Erfolg im Kampf gegen die internationale Rauschgiftkriminalität. Bereits im Jahr 2017 wurden durch drei Einzelsicherstellungen rund 3,8 Tonnen Kokain aus dem Verkehr gezogen.

lz