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Das Gebäude der Johannes-Rabeler-Schule im Herzen Lüneburgs. Foto: t&w

Nur wenige Anmeldungen

Lüneburg. Am 15. August beginnt das neue Schuljahr, die Sommerferien sind dann vorüber. An den Lüneburger Schulen werden die neuen Fünftklässler starten. Auch d ie Johannes-Rabeler-Schule durfte nach langen Querelen wieder Jungen und Mädchen aufnehmen, dicht besetzt wird der Klassenraum am kommenden Donnerstag aber voraussichtlich nicht sein: Nach Auskunft bei Schulleiter Stefan Spöhrer liegen aktuell acht Anmeldungen vor.

Nachdem die Landesschulbehörde im Juli die Genehmigung zur Fortführung der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen über den Sommer 2022 hinaus erteilt hatte, hieß es, dass in der Schule eine Liste mit 26 interessierten Schülern vorliegt. Jeden einzelnen wollte die Schulleitung kontaktieren und um eine verbindliche Anmeldung bitten. „Ich habe alle Eltern angeschrieben“, sagt Spöhrer und ergänzt, dass einige noch unentschlossen seien, er aber nicht damit rechne, „dass noch wahnsinnig viele Schüler hinzukommen“. Die 5. Klasse werde dennoch in jedem Fall starten. Anmeldungen seien nach wie vor möglich.

Wie berichtet, hatte die Landesschulbehörde den ersten Antrag auf Verlängerung abgelehnt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren die Prognosen der Stadt zu den Schülerzahlen, diese kamen nicht annähernd an 13 Kinder und damit an die Mindestanzahl pro Klasse heran. Die spätere Genehmigung war vor allem ein Erfolg von Eltern, die für den Erhalt gekämpft hatten, und der Politik, allen voran CDU und FDP, die sich für eine Verlängerung stark gemacht hatten. ap

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