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Sascha Spoun, Präsident Leuphana Universität in Lüneburg, soll Präsident der Uni Göttingen werden. Seine Wahl beschäftigt jetzt das dortige Verwaltungsgericht. (Foto t&w)

Spoun-Konkurrent schaltet Gericht ein

Lüneburg/Göttingen. Hinter Sascha Spouns Ernennung als Präsident der Georg-August-Universität Göttingen taucht ein Fragezeichen auf. Ein Mitbewerber des Mannes, der zurzeit noch die Leuphana in Lüneburg leitet, will jetzt juristisch gegen ihn vorgehen und seine Ernennung verhindern.

Nach Recherchen der LZ wurde der Konkurrent bislang von der Uni Göttingen nicht offiziell darüber informiert, dass er der Unterlegene ist. Er hat davon aus der Presse erfahren und deshalb ein einstweiliges Rechtsschutzverfahren in Gang gesetzt. Entgegen anderslautender Berichte liegt dem Verwaltungsgericht noch keine Konkurrentenklage vor. Dessen Sprecher Dr. Dieter Wenderoth sagt, dass es sich um einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung handele.

Eine Klage könne aber durchaus noch folgen. Sicher ist: Solange das Verfahren läuft, kann Spoun nicht zum Präsidenten in Göttingen ernannt werden. Zur Dauer wollte sich das Gericht nicht äußern. „Das hängt von etlichen Unwägbarkeiten ab.“ ap

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